Braunschweig 

Braunschweig: Nach Prozess im Organspende-Skandal - jetzt hat ein Arzt diese Forderung

Das Landgericht Göttingen hat einen Arzt im Organspende-Skandal freigesprochen. Jetzt landet sein Fall in Braunschweig. Weil er diese Forderung hat.
Das Landgericht Göttingen hat einen Arzt im Organspende-Skandal freigesprochen. Jetzt landet sein Fall in Braunschweig. Weil er diese Forderung hat.
Foto: Felix Kästle / dpa

Braunschweig/Göttingen. Ein im Prozess um den Göttinger Transplantationsskandal freigesprochener Arzt verlangt gut 1,2 Millionen Euro Schadenersatz vom Land Niedersachsen. Der Landgericht Braunschweig werde am Freitag über die Klage des Mediziners verhandeln, teilte das Gericht am Dienstag mit.

Der Chirurg, der etwa elf Monate in Untersuchungshaft gesessen hatte, fordert unter anderem Verdienstausfall, weil er als Folge der Untersuchungshaft eine gute dotierte Stelle in Jordanien nicht habe antreten können. Der Fall landet nun in Braunschweig.

Braunschweig: Landgericht verhandelt über Klage von Arzt

Das Landgericht Göttingen hatte den früheren Leiter der Göttinger Transplantationschirurgie 2015 vom Vorwurf des elffachen versuchten Totschlags und der dreifachen Körperverletzung mit Todesfolge freigesprochen.

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Die Richter bescheinigten ihm zwar verwerfliche Manipulationen medizinischer Daten, die eine schnellere Zuteilung von Organen für seine Patienten bewirkt hätten.

Wegen der damaligen Rechtslage sah das Gericht aber keine Strafbarkeit. Der Bundesgerichtshof schloss sich dieser Auffassung an. (dpa)