Braunschweig 

Braunschweig: Ananas mit Kärtchen - so kannst du Bauern in Afrika helfen

Die Ananas-Bauern aus Ghana sollen profitieren. In Braunschweig startet ein Pilotprojekt.
Die Ananas-Bauern aus Ghana sollen profitieren. In Braunschweig startet ein Pilotprojekt.
Foto: XtraPay

Braunschweig. In Braunschweig wird künftig ein Pilotprojekt getestet. Ziel ist es, dass Supermarkt-Kunden beim Einkauf Farmarbeiter in Entwicklungsländern unterstützen. Das Prinzip ist einfach.

Die Kunden in Braunschweig müssen lediglich ein Kärtchen, das am "Pilotprodukt Ananas" befestigt ist, auf das Kassenband legen. Die Kassierer scannen das Kärtchen - wenn gewünscht - gemeinsam mit den Einkäufen ein.

Das kostet 20 Cent. Dieser Betrag soll dann direkt über "Mobile Money" den Produzenten in Entwicklungsländern ankommen – also am Anfang der Lieferkette. Gleichzeitig sollen die Kunden Informationen über ihre Ananas bekommen.

"XtraPay" in Braunschweig - Pilotprodukt Ananas

Das Ganze nennt sich "XtraPay" und ist ein Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit.

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Ziel ist es, eine Verbindung zwischen Endverbraucher und Farmarbeiter herzustellen. Gleichzeitig kann sich der Kunde so beim Hersteller bedanken.

Kunden können Ananas-Farm in Ghana "besuchen"

Getestet wird "XtraPay" in Braunschweig zunächst in den zehn Edeka-Märkten von Görge:

  • Mascherode
  • Melverode
  • Kralenriede
  • Bankplatz
  • Saarplatz
  • Kastanienallee
  • Wenden
  • Wiesenstraße
  • Welfenplatz
  • Kanzlerfeld

Am 16. und 17. August gibt es eine Auftaktveranstaltung in den Märkten Mascherode, der Kastanienallee und der Wiesenstraße. Dort können Kunden mittels einer Virtual Reality Brille dann sogar die "Tropigha Farm" in Ghana besuchen und sich ein Bild vom Anbau machen. (ck)