Braunschweig 

Braunschweig: Zwischenfall nach CSD – Neonazi im Mittelpunkt

Nach dem Christopher Street Day 2019 in Braunschweig hat es einen Zwischenfall gegeben. Im Mittelpunkt stand ein polizeibekannter Neonazi.
Nach dem Christopher Street Day 2019 in Braunschweig hat es einen Zwischenfall gegeben. Im Mittelpunkt stand ein polizeibekannter Neonazi.
Foto: News38

Braunschweig. Am Rande des Sommerlochfestivals beziehungsweise nach dem Umzug des Christopher Street Days (CSD) in Braunschweig ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Das bestätigte Polizeisprecher Stefan Weinmeister auf Nachfrage von news38.de.

Demnach war ein amtsbekannter 20-Jähriger, der aus der rechten Szene stammt, am späten Samstagnachmittag zusammen mit seiner 22-jährigen Freundin zunächst in den Schloss Arkaden.

Sommerloch-Festival in Braunschweig

Als die beiden herauskamen, sollen sie von zwei bisher unbekannten Teilnehmerinnen des Sommerloch-Festivals beleidigt worden sein. Außerdem soll die 22-Jährige von den Frauen geschlagen worden sein.

Nach Darstellung der Polizei Braunschweig solidarisierte sich eine größere Personengruppe mit den tatverdächtigen Frauen. Der Neonazi und seine Begleiterin hätten dann zunächst flüchten können.

+++ CSD in Braunschweig - so bunt war der Umzug +++

Gleichzeitig gibt es laut Weinmeister Zeugenaussagen, die den 20-Jährigen einer Körperverletzung bezichtigen: "Wie sich der Sachverhalt genau zugetragen hat, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen."

Antifa Braunschweig spricht von "Nazi-Angriff"

In einem linken Blog ist von einem "Nazi-Angriff" die Rede. Der Neonazi habe einer Demoteilnehmerin mit Anlauf ins Gesicht geschlagen und sie verletzt.

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Der Polizei Braunschweig liegt in diesem Fall nach eigenen Angaben bislang keine Strafanzeige vor – gleichwohl wurde ein Ermittlungsverfahren diesbezüglich angelegt. (ck)