Braunschweig 

Wolfsburg: Job gegen Sex angeboten? Das sagt der Ex-Polizeichef zu den schlüpfrigen Vorwürfen

Hans-Ulrich Podehl, der ehemalige Leiter der Polizeiinspektion Wolfsburg, steht seit Montag in Braunschweig vor Gericht (Archivbild).
Hans-Ulrich Podehl, der ehemalige Leiter der Polizeiinspektion Wolfsburg, steht seit Montag in Braunschweig vor Gericht (Archivbild).
Foto: dpa

Braunschweig/Wolfsburg. Hans-Ulrich Podehl will nichts Unanständiges gemacht haben. Der ehemalige Leiter der Polizei Wolfsburg bezeichnete den Vorwurf der Bestechlichkeit vor Gericht als absurd. Er weise dies mit aller Vehemenz zurück, sagte Podehl am Montag am Landgericht Braunschweig.

Ex-Polizeichef aus Wolfsburg auf Anklagebank

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Ex-Polizeichef aus Wolfsburg vor, 2012 einer Mitarbeiterin des Landeskriminalamtes (LKA) eine Stelle angeboten zu haben, wenn sie sich dafür erkenntlich zeige.

Er soll die Zeugin gefragt haben, ob sie zu sexuellen Handlungen bereit sei. Er schließe kategorisch aus, solche Dinge gesagt zu haben, sagte der Angeklagte zum Verhandlungsauftakt.

Prozess am Landgericht Braunschweig gestartet

Das Oberlandesgericht Braunschweig hatte entschieden, dass der Prozess am Landgericht eröffnet wird. Eine andere Kammer des Landgerichts hatte die Anklage zuvor abgewiesen, weil sie die Beweislage für zu dünn hielt. Dagegen hatte die Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt.

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Das Interesse an dem Verfahren ist groß. Der Gerichtssaal wurde kurz vor Beginn wegen Überfüllung geschlossen, die Sitzreihen für Zuhörer waren voll besetzt. (dpa/red)