Braunschweig 

AfD in der VW-Halle Braunschweig: Proteste geplant – DAS sind die Orte

Die Volkswagen Halle in Braunschweig. Im November soll möglicherweise in der Halle der AfD-Bundesparteitag stattfinden.
Die Volkswagen Halle in Braunschweig. Im November soll möglicherweise in der Halle der AfD-Bundesparteitag stattfinden.
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Braunschweig. Jetzt steht es offiziell fest: Die AfD hält ihren Bundesparteitag Ende November in der Volkswagen Halle in Braunschweig ab. Das hat die Partei auf Nachfrage von news38.de bestätigt. Somit tagt die Partei am 30. November und 1. Dezember in Braunschweig.

Schon seit Bekanntwerden des Vorhabens hat es immer wieder Gegenwind gegeben. Sogar VW – Namensgeber der Halle – hat angekündigt, mindestens den Namen der Halle während des Parteitages der AfD abzudecken.

AfD in Braunschweig: Proteste angekündigt

Jetzt hat auch das Bündnis gegen Rechts erste Orte für Proteste und Kundgebungen am 30. November bekanntgegeben. Diese wurden bei einem Bündnistreffen mit verschiedenen Verbänden, Gewerkschaften, Organisationen und Parteien beschlossen.

„Wir rechnen mit sehr, sehr vielen Menschen, die nicht nur aus der Region kommen werden, sondern aus dem gesamten Bundesgebiet“, wird Sebastian Wertmüller in einer Mitteilung zitiert.

Kundgebungen und eine Demonstration habe das Bündnis bereits bei der Stadt Braunschweig angezeigt. So soll es am Morgen des 30. Novembers eine Kundgebung rund um die Volkswagen Halle geben. Anschließend findet laut Bündnis eine Demonstration in der Innenstadt statt.

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Kundgebung auf dem Schlossplatz in Braunschweig

Danach folgt eine Großkundgebung auf dem Schlossplatz. Für diese habe das Bündnis auch bundesweit bekannte Redner und Künstler angefragt. „Mit diesem Plan sollte es uns gelingen, dass kein Teilnehmer der AfD-Veranstaltung die VW-Halle betreten kann, ohne zu merken, dass er beziehungsweise sie in Braunschweig nicht erwünscht ist“, sagt Bündnissprecher David Janzen.

Die AfD hat sich auf Nachfrage von news38.de nicht zu den angekündigten Protesten geäußert.