Braunschweig 

Braunschweig: Streifenwagen kracht gegen Ampel – zwei Polizisten schwer verletzt

In Braunschweig ist ein Streifenwagen der Autobahnpolizei mit voller Wucht gegen eine Ampel gekracht.
In Braunschweig ist ein Streifenwagen der Autobahnpolizei mit voller Wucht gegen eine Ampel gekracht.
Foto: Christopher Kulling

Braunschweig. Nach dem schweren Unfall auf der Gifhorner Straße in Braunschweig bekommen die beiden schwer verletzten Polizisten unzählige Genesungswünsche. Polizeisprecherin Carolin Scherf sagte news38.de am Mittwoch, dass es viele entsprechende Reaktionen gab.

Lebensgefahr bestehe für den 27-Jährigen und die 24-Jährige nicht. Sie liegen weiterhin im Klinikum, wo sie sich von den Verletzungen und dem Schock-Erlebnis erholen.

Braunschweig: Streifenwagen kracht gegen Laterne

Die beiden waren am Dienstag gegen 13.10 Uhr mit Blaulicht und Sirene unterwegs zu einem Einsatz in der Hamburger Straße.

In Höhe des Rewe-Markts musste der 27-jährige Fahrer einem Auto ausweichen, das in diesem Moment auf die Gifhorner Straße fuhr. Er verlor die Kontrolle über den Streifenwagen und krachte mit voller Wucht gegen eine massive Ampel.

Rettungshubschrauber landet an Gifhorner Straße

Der Fahrer sowie seine 24-jährige Beifahrerin verletzten sich bei dem Unfall schwer. Zu Erstversorgung der beiden Verletzten landete der Rettungshubschrauber. Zwei Rettungswagen brachten die beiden Schwerverletzten zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus.

Fotos von der Unfallstelle:

Wegen des Crashs war die Unfallstelle längere Zeit gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Ein unabhängiger Gutachter wurde mit der Unfallrekonstruktion beauftragt. Über die Höhe des Gesamtschadens können derzeit keine Angaben gemacht werden.

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So einen schweren Unfall mit Beteiligung eines Streifenwagens hat es in Braunschweig lange Zeit nicht gegeben, heißt es von der Polizei.

Polizeibeamter bei Unfallaufnahme schwer verletzt

Am Mittwoch ist ein weiterer Polizist in Niedersachsen schwer verletzt worden.

Der 52-Jährige hatte in Remels im Kreis Leer eine Unfallstelle mit einem Besen säubern wollen und wurde dann von einem Kleinlaster erfasst. Der Polizeibeamte kam mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus.

Saarland: Polizistin tot - Anklage gegen Kollegen

Einen besonders schweren Unfall hatte es Mitte Februar im Saarland gegeben. In Güdingen war eine 22-jährige Polizistin ums Leben gekommen. Gegen ihren Kollegen, den Fahrer des Wagens, wurde am Dienstag Anklage erhoben – wegen fahrlässiger Tötung.

Der 34-Jährige soll im Einsatz beim Heranfahren an einen gut sichtbaren Verkehrskreisel in einer Tempo-50-Zone auf 152 km/h beschleunigt haben. Bei der zu spät eingeleiteten Gefahrenbremsung habe der Streifenwagen den Kreisel überfahren und sei gegen ein Verkehrsschild sowie zwei Laternenmasten geprallt. (abr/ck)