Braunschweig 

Katze auf A39 angefahren: Nun herrscht traurige Gewissheit

Katze: Die schwer verletzte Katze von der A39 ist noch am Dienstag operiert worden und an ihren Verletzungen gestorben. (Symbolbild)
Katze: Die schwer verletzte Katze von der A39 ist noch am Dienstag operiert worden und an ihren Verletzungen gestorben. (Symbolbild)
Foto: dpa

Braunschweig. Die zwei jungen Männer haben am Montagnachmittag richtig gehandelt, als sie eine schwer verletzte Katze auf der A39 gefunden haben. Nico und Basti waren mit dem Auto auf der A39 unterwegs, als ihnen zwischen Rautheim und der Abfahrt Südstadt etwas ungewöhnliches auffiel.

Basti meinte, am Straßenrand eine Katze liegen gesehen zu haben. „Ich dachte erst, er veräppelt mich“, beschreibt Nico gegenüber news38.de die Situation auf der A39. Die beiden hatten sich spontan entschlossen, umzudrehen und nach der Katze zu sehen.

Katze: Autobahnmeisterei brachte Katze ins Tierheim

Parallel dazu hatte Nico die Polizei verständigt. Die beiden 21 und 28 Jahre alten Männer stellten dann schnell ein Warndreieck auf. Ein Streifenwagen der Polizei sei zunächst vorbeigefahren.

Aber nach etwa fünf Minuten habe ein Team der Autobahnmeisterei angehalten, sei herübergekommen, habe die kleine Mieze vorsichtig aufgenommen und dann ins Tierheim nach Ölper gebracht.

Katzenrettung endet dramatisch

Dort wurde sie am Dienstag operiert, verstarb aber bei der Operation, wie uns nun das Braunschweiger Tierheim auf Nachfrage mitteilte.

Nach der Aktion hatten die Katzen-Finder noch berichtet, dass das schwarze Kätzchen noch relativ jung gewesen sei und ein rotes Halsband getragen habe. Sie schilderten: „Ihre Nase war blutig. Das Pfötchen oder Beinchen war wohl auch kaputt.“

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Wer der Besitzer der Katze ist und warum sie sich auf der A39 befand, ist weiterhin unklar. (ck)