Braunschweig 

Braunschweig: Mann flüchtet waghalsig vor Polizei – auch seine Freundin kann ihn nicht stoppen

In Braunschweig hat sich ein Autofahrer eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. (Symbolbild)
In Braunschweig hat sich ein Autofahrer eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. (Symbolbild)
Foto: imago images / Jonas Walzberg

Braunschweig. Ein Autofahrer hat in Braunschweig versucht, vor der Polizei zu flüchten. Nur mit sehr viel Glück kam bei der Verfolgungsfahrt niemand zu Schaden. Einer zivilen Streife der Polizei Braunschweig war in der Nacht auf Sonntag ein VW Passat aufgefallen, der viel zu schnell durch die Petristraße fuhr.

Polizei Braunschweig will Raser stoppen

Dass die Polizei ihn per LED-Anzeige aufforderte, anzuhalten, interessierte den Raser offenbar nicht. Der 30-Jährige gab Gas und flüchtete teils über Gehwege und durch mehrere kleine Straßen des Westlichen Ringgebiets. Seine gefährliche Flucht setzte der Raser schließlich über den Pippelweg und die Münchenstraße bis zur A391 fort.

Andere Autofahrer und Passanten haben Glück

„Hierbei kam es zu mehreren gefährlichen Situationen, als der Mann ohne Rücksicht auf andere über Rotlicht zeigende Ampeln fuhr. Nur durch die angemessene Reaktion anderer Verkehrsteilnehmer kam es zu keinem Unfall“, beschreibt die Polizei Braunschweig die Situation.

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Schluss auf der A391 in Lehndorf

An der Anschlussstelle Braunschweig-Lehndorf stoppte der Autofahrer schließlich seine waghalsige Fahrt – inzwischen hatten sich mehrere Streifenwagen an der Verfolgung beteiligt und hinderten den Fahrer an der Weiterfahrt. Bei der Kontrolle kamen einige Gründe für das Verhalten des 30-Jährigen ans Licht...

Drogen und Alkohol ja - Führerschein nein

Den Polizisten kam eine Alkoholfahne entgegen und sie fanden eine Dose mit Drogen im Passat. Ein Urintest reagierte positiv auf Drogen – was wiederum negativ für den Betroffenen ist. Genau wie die Tatsache, dass er seit ein paar Jahren gar keinen gültigen Führerschein mehr hat.

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Hinzu kam noch eine Anzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte, weil sich der Mann heftig dagegen wehrte, aus seinem Fahrzeug auszusteigen und es mehrere Beamte brauchte, um den 30-Jährigen sicher aus dem Fahrzeug zu holen.

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Seine 28-jährige Freundin überstand die rasante Fahrt ebenfalls unverletzt und gab der Polizei gegenüber an, sie habe dem Fahrer mehrfach gesagt, dass er anhalten soll. (ck)