Braunschweig 

Braunschweig: „Fleisch killt Wald und Klima“ – so will Greenpeace Kantinen umkrempeln

Auch in Braunschweig hat Greenpeace am Samstag eine Aktion gestartet. (Symbolbild)
Auch in Braunschweig hat Greenpeace am Samstag eine Aktion gestartet. (Symbolbild)
Foto: imago images / penofoto

Braunschweig. Greenpeace hat am Samstag bundesweit Aktionen gestartet – auch am Ringerbrunnen in Braunschweig waren die Umweltschützer aktiv. Diesmal ging es den Aktivisten ums Thema Konsumverhalten und Fleischproduktion.

Letztere sei mit hohen Treibhausgasemissionen verbunden – auch, weil für den Anbau von Soja-Futter in Südamerika wertvolle Wälder wie der Amazonas-Regenwald zerstört würden, so Greenpeace.

Greenpeace Braunschweig: Kantinen sollen umdenken

„Ohne eine Ernährungswende können wir Klima und Wälder nicht schützen“, sagte Dennis Zellmann von Greenpeace Braunschweig

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„Die Städte müssen mit gutem Beispiel vorangehen und das Angebot in den öffentlichen Kantinen klimafreundlicher machen. Das heißt: mehr Bio, mehr vegetarisch und vegan - und vor allem kein Billigfleisch aus Massentierhaltung”, so Dennis.

Unterstützung bekamen die Aktivisten aus der Wissenschaft; die „Scientists for Future“ hatten zuletzt in einem offenen Brief appelliert, den Fleischanteil in öffentlichen Kantinen zu reduzieren.

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In den Klimaplänen der Bundesregierung und vieler deutscher Städte spiele Ernährung und Tierhaltung jedoch bisher kaum eine Rolle, so Greenpeace. Das gelte auch für Braunschweig.

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Die Greenpeace-Gruppe vor Ort fordert deshalb die Stadt auf, Verantwortung zu übernehmen und die öffentliche Verpflegung auf 100 Prozent Bio mit stark reduziertem Fleischanteil umzustellen – dass das funktionieren könne, zeige das Beispiel Kopenhagen. (ck)