Braunschweig 

Braunschweig: Entwarnung! Bombe am Waller See erfolgreich entschärft

Sprengmeister Thomas Krause hat in Braunschweig eine Bombe entschärft.
Sprengmeister Thomas Krause hat in Braunschweig eine Bombe entschärft.
Foto: Jörg Koglin

Braunschweig. In Braunschweig ist am Mittwoch in der Nähe des Mittellandkanals eine Bombe gefunden worden. Am Donnerstag wurde sie erfolgreich entschärft. Hier kannst du unseren Ticker noch einmal nachlesen.

Bombe in Braunschweig – alle Infos im Newsblog

Donnerstag, 24. Oktober:

12.50 Uhr: Im Einsatz waren 152 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Notfallseelsorge, THW, Zentraler Ordnungsdienst und Stadt. Letztere bedankt sich bei den vielen freiwilligen Helfern und den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis.

12.47 Uhr: Die Evakuierung des Bereichs rund um den Fundort wird wieder aufgehoben.

12.43 Uhr: Die amerikanische 250-Kilogramm-Fliegerbombe wurde soeben erfolgreich entschärft!

12.10 Uhr: Da der Evakuierungsbereich komplett frei ist, können die Experten jetzt ans Werk. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst bereitet die Entschärfung vor.

11.20 Uhr: Jetzt sind auch der Mittellandkanal und der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg in Waggum gesperrt.

11.12 Uhr: Wie die Stadt Braunschweig mitteilt, hat bisher kein betroffener Anwohner die Sammelstelle in Anspruch genommen. Inzwischen sind fast 150 Einsatzkräfte vor Ort.

10.51 Uhr: Drücken wir dem Sprengmeister gleich die Daumen!

Eine der schlimmsten Katastrophen hatte es 2010 gegeben. In Göttingen war ein Blindgänger explodiert und hatte drei Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes noch vor dem Beginn der Entschärfung getötet.

10.30 Uhr: Fast 90 Einsatzkräfte sind in Braunschweig vor Ort. Aktuell wird das Gebiet kontrolliert.

10.14 Uhr: Niemand kommt mehr in die Evakuierungszone.

10.02 Uhr: Die Stadt teilt mit, dass inzwischen alle Stahlcontainer aufgestellt sind. Wie eine Mauer stehen die vier Container an der Fundstelle am Waller See. Sie sollen mit Wasser gefüllt werden und so Wenden und Thune „absichern“.

10.00 Uhr: In diesen Minuten endet die Evakuierung. Gleich wird kontrolliert, ob auch wirklich niemand mehr in seiner Wohnung ist.

9.45 Uhr: Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist in Braunschweig angekommen. Sprengmeister Thomas Krause bereitet sich auf seinen Einsatz vor.

8.36 Uhr: Die Einsatzstelle wird aktuell eingerichtet. Das THW Wolfsburg hilft mit, die wassergefüllten Stahlcontainer um die Fundstelle aufzustellen.

6.18 Uhr: Noch heute soll die 205-Kilo-Bombe in Braunschweig entschärft werden. Die Weltkriegsbombe wurde am Mittwoch in der Nähe des Waller Sees gefunden. Die Evakuierung soll gegen 10 Uhr abgeschlossen sein, gegen Mittag soll dann die Entschärfung starten.

Mittwoch, 23. Oktober:

20.59 Uhr: In der Nacht wird die Fundstelle von der Polizei bewacht.

19.06 Uhr: Der Schiffsverkehr auf dem Mittellandkanal wird am Donnerstag ab 11 Uhr eingestellt, ebenso der Flugverkehr auf dem Flughafen Waggum. Für die A2 gibt es erstmal Entwarnung: Die Autobahn ist nicht betroffen!

19.05 Uhr: Mit wassergefüllten Stahlcontainern soll die Fundstelle während der Entschärfung abgeschirmt werden.

Dadurch soll erreicht werden, dass die Wohn- und Industriegebiete in Wenden nicht evakuiert werden müssen und die A2 nicht gesperrt werden muss. Lediglich im Gewerbegebiet Waller See müssen einige Unternehmen den Betrieb vorübergehend einstellen.

19.01 Uhr: Das betroffene Gebiet muss am Donnerstag bis 10 Uhr geräumt sein. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt eine Kontrolle.

Anlaufstelle für Betroffene, die für die Zeit der Entschärfung eine Unterkunft benötigen, ist ab 9 Uhr das Feuerwehrhaus Veltenhof, Wendener Weg 10. Hilfsbedürftige, die einen Krankentransport benötigen, können sich ab sofort unter der Telefonnummer 0531/19-222 melden.

18.58 Uhr: Die Planungen für die Entschärfung laufen. Diese Wohnungen müssen evakuiert werden:

  • Waller See 100, 102, 104
  • Veltenhöfer Straße 8M
  • Heideblick 30, 30A, 40
  • Horstkamp 2

18.52 Uhr: Die Entschärfung des Blingängers soll innerhalb der nächsten 24 Stunden erfolgen. Vorgesehen ist, die Zünder am Donnerstag mit Hilfe eines Wasserschneidegeräts zu entfernen Die Entschärfung soll gegen Mittag erfolgen.

18.48 Uhr: Jetzt informiert auch die Stadt Braunschweig: Bei Sondierungsarbeiten im Auftrag des Kampfmittelbeseitigungsdienste Niedersachsen (KBD) wurde am Nachmittag eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Also handelt es sich doch um einen größeren Fund. Die Bombe schlummert zwischen dem Waller See und dem Mittellandkanal im Boden.

18.28 Uhr: Der Blindgänger am Waller See soll am Mittwochabend abgesichert werden, um am Donnerstag entschärft zu werden. Alle weiteren Sicherungsmaßnahmen sind am Abend erst in der Planung.

17.46 Uhr: Zur Stunde ist unklar, ob am Donnerstag eine Evakuierung stattfinden muss.

17.25 Uhr: Noch ist nicht offiziell, um was für einen Blindgänger es sich handelt.

17.17 Uhr: Laut Weinmeister wird der Bereich um den Fundort jetzt abgesichert. Zunächst gebe es keinerlei Gefahr. Der Blindgänger soll am morgigen Donnerstag entschärft werden, so die ersten Infos.

17.13 Uhr: Polizeisprecher Stefan Weinmeister bestätigt den Fund gegenüber news38.de!

16.52 Uhr: Erst vergangene Woche hatte ein Blindgänger in Hannover den Bahnverkehr nach Braunschweig und Wolfsburg massiv beeinträchtigt.

16.34 Uhr: Bestätigt sich der Verdacht, könnte das auch die A2 treffen; denn der mutmaßliche Fundort liegt unweit der starkbefahrenen Autobahn:

16.17 Uhr: Zuletzt waren Ende November 2018 in Riddagshausen Panzerminen entdeckt und gesprengt worden. Eine etwas größere Aktion gab es im April 2018; damals wurde eine 250-Kilo-Bombe in der Hennebergstraße entschärft. 10.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.

16.01 Uhr: Es gibt erste Gerüchte darüber, dass in Braunschweig ein Blindgänger gefunden worden sein soll. Er soll im Bereich des Waller Sees liegen. Ein Sprecher der Feuerwehr sagt news38.de, dass man die Lage noch erkunde. (ck)