Braunschweig 

„The Voice of Germany“: Braunschweigerin kommt weiter – dann vergießt sie Tränen

Foto: Britta Pedersen/zb/dpa

Die Blind Auditions bei „The Voice of Germany“ sind durch - jetzt geht es in die Battles. Und da stand am Donnerstagabend die Braunschweigerin Anika Loffhagen auf der Bühne und kämpfte darum, ihren Platz im Team von Mark Forster in die nächste Runde zu retten.

Dafür musste sie beim Battle bei „The Voice of Germany“ allerdings Jenny Rizzo überwinden. Ein Duell, dessen Sieger am Ende nur Nuancen ausmachten.

„The Voice of Germany“: Anika Loffhagen in den Battles

Bei den Battles treten zwei Kandidaten aus einem Team gegeneinander an. Die Coaches müssen also ihr eigenes Team vor den Finals ausdünnen und entscheiden, welche Künstler sie in die nächste Runde schicken wollen. Das Besondere: Durch einen „Steal Deal“ können sich die Coaches auch ein Talent unter den Nagel reißen, welches von einem anderen Coach abgelehnt wurde.

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In der nächsten Runde geht es dann in die Live-Shows, bei denen Zuschauer über das Weiterkommen der Kandidaten entscheiden.

Schon vor ihrem ersten Battle am Donnerstag zeigte sich Anika Loffhagen voller Vorfreude auf den sozialen Medien.

Braunschweigerin trifft auf Freundin

In ihrem Battle traf Anika Loffhagen auf Mitkonkurrentin Jenny Rizzo. Zwischen beiden hatte sich in den ersten Tagen bei „The Voice“ eine kleine Freundschaft entwickelt. Auf der Bühne wollten sie sich natürlich trotzdem nichts schenken.

Coach Mark Forster hatte für beide den Song Iris von Goo Goo Dolls ausgesucht. „Ein klassischer 90er-Rock-Song“, wie Forster ihn vorstellte. Seine erste Analyse zur Stimme von Anika: „Sie ist eine technische Sängerin, bevor sie Emotionen in den Song legen kann, braucht sie ein bisschen.“

Sowohl Anika als auch Jenny geben auf der Bühne alles. Die Braunschweigerin steigt dabei als zweite in den Song ein, nimmt mit ihrer Stimme aber schnell den Raum ein. Nach dem letzten Ton fallen sich die beiden Frauen in die Arme.

Coaches loben Performance

Bei der Bewertung der Künste sind zuerst die anderen Coaches dran. Das Urteil von Mark Forster und den anderen Coaches wird ganz zum Schluss gefällt. Die sind voll des Lobes für beide: „Ihr habt die Emotionen richtig gut rübergebracht“, meinte Alice Merton und ergänzt „ich bin froh, dass ich die Entscheidung nicht treffen muss.“

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Ähnliche Töne stimmte auch Sido an - der sich als Fan von Anika outete: „Ich bin Fan von deiner Stimme, die ist besonders. Wir suchen besondere Stimmen, und du hast so eine.“ Größte Kritik kommt ausgerechnet vom eigenen Coach.

Mark Forster erkannte einige Unsicherheiten bei beiden, „das Lob der anderen Coaches hat aber gezeigt, wie gut ihr beide seid. Es ist einfach sehr sehr schwer.“ Doch dann die Entscheidung. Forster verkündet, es komme die Sängerin weiter, „die es heute besser gemacht hat“. Nach kurzem Zögern sagt er dann: „Anika“ - bei der Braunschweigerin bricht große Freude aus, Freudentränen inklusive. Doch darunter mischt sich auch Wehmut.

Denn ihre neue Freundin Jenny wird von keinem der Coaches für einen „Steal Deal“ ausgewählt und muss die Heimreise antreten.

Schon bei Blind Auditions wusste sie zu überzeugen

Bei den Blind Auditions sang die 39-jährige Anika das Lied „Shallow“ von Bradley Cooper und Lady Gaga. Damit haute die Braunschweigerin die Jury komplett vom Hocker: Alle vier Juroren buzzerten und wollten die 39-Jährige in ihr Team holen.

Mit der Entscheidung tat sich Anika Loffhagen schwer. Nach intensivem Überlegen entschied sie sich dann mit einem „Ach Scheiße, ich geh zu Mark“ für das Team des Popsängers - und das, obwohl der kurz zuvor noch gefragt hatte, ob der Mann hinter der Bühne ihr Vater oder Großvater sei.

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Nicht nur bei Mark Forster, auch bei den Zuschauern steht Anika Loffhagen hoch im Kurs. Auf dem Online-Portal von „The Voice of Germany“ können die Fans ihre Favoriten mit einem Herz markieren. Im Team von Mark Foster liegt die gelernte Mediengestalterin dort aktuell auf dem zweiten Platz. (dav)