Braunschweig 

Braunschweig: Nach Attacken gegen Janzen – Polizei durchsucht Neonazi-Wohnung

Nach den Attacken gegen den Sprecher des Bündnis gegen Rechts in Braunschweig hat die Polizei eine Wohnung durchsucht und Beweismittel sichergestellt.
Nach den Attacken gegen den Sprecher des Bündnis gegen Rechts in Braunschweig hat die Polizei eine Wohnung durchsucht und Beweismittel sichergestellt.
Foto: David Janzen

Braunschweig. Nach den neuesten Neonazi-Attacken in Braunschweig vermelden Polizei und Staatsanwaltschaft einen Ermittlungserfolg.

Die Ermittler haben am Donnerstag die Wohnung eines 27-jährigen Rechtsextremen durchsucht. Laut Polizei Braunschweig konnten dabei diverse Beweismittel beschlagnahmt werden, die den Tatverdacht gegen den Mann weiter erhärten.

Braunschweig: Zwei Attacken gegen David Janzen

Er soll für zwei Attacken auf das Haus gegen den Sprecher des Braunschweiger „Bündnis gegen Rechts“, David Janzen, verantwortlich sein.

Am 17. und 18. Oktober war die Haustür des Mehrfamilienhauses des 47-jährigen Sprechers beschmiert und eine übelriechende Substanz in den Briefkasten geschüttet worden, die Unwohlsein und Augenreizungen hervorrief.

Neonazi schnell im Visier der Ermittler

Der Tatverdächtige, ein stadtbekannter Neonazi, rückte schnell in den Fokus der Beamten.

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Der Verdacht habe sich nach der zweiten Tat erhärtet und habe konkretisiert werden können, so die Polizei.

Nach einem Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht eine Wohnungsdurchsuchung genehmigt.

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Der 27-Jährige macht gegenüber der Polizei keine weiteren Angaben. Die Ermittlungen dauern an.

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Für die Polizei Braunschweig sind die Straftaten damit aufgeklärt. Dennoch werde man die Schutzmaßnahmen gegenüber David Janzen und seiner Familie weiter aufrechterhalten. (ck)