Braunschweig 

Braunschweig: Marathon-Nacht für die Feuerwehr – Anwohner berichten von verzweifeltem Klopfen

Reichlich zu tun gab es in Braunschweig für die Feuerwehr. Gleich drei Einsätze hielten die Retter auf Trapp. (Symbolbild)
Reichlich zu tun gab es in Braunschweig für die Feuerwehr. Gleich drei Einsätze hielten die Retter auf Trapp. (Symbolbild)
Foto: imago images / lausitznews.de

Braunschweig. Gleich drei Einsätze beschäftigte die Feuerwehr Braunschweig in den frühen Morgenstunden des 26. Oktober 2019. Um 3.26 Uhr wurden die Retter über einen ausgelösten Heimrauchmelder informiert.

Bewohner eines Mehrparteienhauses im Siegfriedviertel hatten schon versucht, einen Nachbarn durch Klingeln und Klopfen zu wecken - aber vergeblich.Als der Löschzug an der Einsatzstelle in Braunschweig eintraf, stieg bereits Qualm aus einem Fenster der Wohnung. Die Feuerwehr verschaffte sich Zutritt zur Wohnung.

Braunschweig: Aufmerksame Nachbarn verhindern Schlimmeres

In den Räumlichkeiten war es bereits ziemlich verraucht. Schnell stellen die Feuerwehrleute fest, dass der Rauch durch stark verkohlte Essensreste auf dem Herd entstand.

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Die verkohlte Essen wurde im Spülbecken gelöscht und der Herd umgehend ausgeschaltet. Den Bewohner fanden die Einsatzkräfte schlafend in seinem Bett. Weder den Warnton des Rauchmelders, noch die Nachbarn hatte er gehört.

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Der Bewohner hatte ziemliches Glück, dass die Feuerwehr so schnell alarmiert wurde und Schlimmeres verhindern konnte.

Bewohner hatten Glück im Unglück

„Der Heimrauchmelder und die aufmerksamen Nachbarn haben dem Bewohner das Leben gerettet. Das kokelnde Essen hätte sich innerhalb der nächsten Minuten zu einem richtigen Küchenbrand entwickelt", sagte der Einsatzleiter dazu.

Der Bewohner konnte nach einer Untersuchung durch den Rettungsdienst wieder zurück in seine Wohnung. Diese wurde mittels eines Hochleistungslüfters von dem Rauch befreit. Der Einsatz dauerte eine knappe halbe Stunde.

Feuerwehrkräfte arbeiten parallel an drei Einsätzen

Eine Stunde vor dem Brandeinsatz wurden Rettungsdienst und Feuerwehr nach Kralenriede gerufen. Dort haben ebenfalls aufmerksame Nachbarn die Hilferufe einer Nachbarin wahrgenommen. Die Frau war in ihrer Wohnung gestürzt und konnte nicht mehr aufstehen. Schnell konnte der Frau geholfen werden, die danach noch zur Untersuchung in ein Krankenhaus transportiert wurde.

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Um 3.30 Uhr gab es einen weiteren Einsatz für die Feuerwache. In einem Gebäude auf der Friedrich-Wilhelm-Straße waren drei Personen in einem Aufzug steckengeblieben. Die Feuerwehrkräfte konnten die Personen schnell aus der Aufzug befreien. Auch hier dauerte der Einsatz weniger als eine halbe Stunde. (mia)