Braunschweig 

Braunschweig schmiert ab – Studie sagt düstere Zukunft voraus

In einer Studie zu den Zukunftsaussichten der 30 größten Städte Deutschlands schneidet Braunschweig schlecht ab. (Archivbild)
In einer Studie zu den Zukunftsaussichten der 30 größten Städte Deutschlands schneidet Braunschweig schlecht ab. (Archivbild)
Foto: imago/Schöning

Hannover/Braunschweig. Die Zukunftsaussichten in Braunschweig waren schon einmal besser. In einem Ranking der 30 größten Städte Deutschlands rutschte Braunschweig um sechs Ränge auf Platz 23 ab.

Für das Ranking wurden folgende Faktoren analysiert:

  • Bildung
  • Innovation
  • Internationalität
  • Erreichbarkeit
  • Produktivität
  • Bevölkerung

Braunschweigs Abstieg fuße auf „Verlusten im Demografie- und Standortindex“, hieß es am Donnerstag.

Zukunftsranking: Hannover liegt vor Braunschweig

Hannover verbesserte sich in der Rangliste auf den 18. Platz. Allerdings drohe der niedersächsischen Landeshauptstadt eine Überalterung: In Hannover sei ein Rückgang der Zahl der Erwerbstätigen zu erwarten. Das könne zu „stärkeren Einbrüchen bei der ökonomischen Leistungsfähigkeit der Städte“ führen.

Berlin ist Erster - Gelsenkirchen ganz unten

Bundesweit auf Platz eins liegt in diesem Jahr erstmals Berlin. Die Hauptstadt habe sich zu „einer der dynamischsten Städte Deutschlands entwickelt“, so die Begründung.

Zweiter wurde Leipzig, während München vom Spitzenplatz auf Rang drei fiel. Letzter ist Gelsenkirchen.

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So lautet das Fazit

Erstellt wurde das Zukunftsranking vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) und der Privatbank Berenberg.

Ihr Fazit: „Viele der 30 Großstädte sind sehr gut, andere deutlich schlechter für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet. Positive Zukunftsaussichten haben diejenigen Städte, die Bevölkerung und Unternehmen hervorragende Standortbedingungen bieten und den Strukturwandel hin zur Wissenswirtschaft erfolgreich vollziehen", resümiert Peters. "Erfreulich ist, dass sich die Entwicklungspfade der Städte, die am unteren Ende des Rankings stehen und Defizite aufweisen, gegenüber den sich erfolgreich entwickelnden Städten an der Spitze erstmals leicht angeglichen haben. Der Abstand zwischen dem Spitzenreiter und dem Schlusslicht hat sich gegenüber dem letzten Ranking leicht verringert.“ (dpa/red)