Braunschweig 

Braunschweig: Polizei nimmt Radfahrer ins Visier – ein Mann reagiert besonders dreist

Bei einer Verkehrskontrolle am Hauptbahnhof Braunschweig hat ein Radfahrer versucht zu flüchten. (Symbolbild)
Bei einer Verkehrskontrolle am Hauptbahnhof Braunschweig hat ein Radfahrer versucht zu flüchten. (Symbolbild)
Foto: imago/Bild13

Braunschweig. Die Polizei hat in Braunschweig wieder Radfahrer kontrolliert. Die uniformierten Beamten positionierten sich am Mittwochmorgen vor dem Hauptbahnhof.

Vor allem ging es der Polizei Braunschweig bei der Kontrolle darum, wie die Radfahrer sich an den Ampeln am Berliner Platz verhalten. Innerhalb von zwei Stunden erwischten die Polizisten insgesamt 33 Fahrer, die über eine rote Ampel fuhren.

Bei 13 von ihnen sei die Ampeln schon deutlich länger als eine Sekunde auf Rot geschaltet gewesen, so die Polizei. Allen Erwischten drohen jetzt Bußgelder zwischen 60 und 100 Euro sowie Punkte in Flensburg.

Polizei Braunschweig kontrolliert Radfahrer

Zudem fielen drei Radfahrer auf, die ihr Handy während der Fahrt nutzen, und fünf Räder waren nicht verkehrssicher ausgerüstet, so dass nachgebessert werden muss.

Ein Radfahrer zeigte sich laut Polizei besonders dreist und missachtete auf seiner Fahrt nicht nur rote Ampeln, sondern auch die deutlichen Zeichen und Aufforderungen der Polizisten anzuhalten.

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Er beschleunigte und gefährdete auf seiner Fahrt einzelne Polizeibeamte. Der Fahrradstaffel gelang es aber, den Mann wenig später einzuholen. Die Beamten fertigten eine Anzeige gegen ihn.

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Außerdem ermahnten die Polizisten sechs Fußgänger, denen das Rotlicht offenbar egal war. (ck)