Braunschweig 

Zoll Braunschweig: Mehrere Shisha-Bars durchsucht – DAS stellen die Beamten sicher

Das Zollamt Braunschweig hat mehrere Shisha-Bars in Niedersachsen durchsucht. (Symbolbild)
Das Zollamt Braunschweig hat mehrere Shisha-Bars in Niedersachsen durchsucht. (Symbolbild)
Foto: imago

Braunschweig. Das Hauptzollamt Braunschweig hat mehrere Shisha-Bars in Niedersachsen kontrolliert und dabei große Mengen an verbotenem Tabak beschlagnahmt.

Einige Shisha-Bars würden dabei immer wieder gegen Regeln verstoßen. Das Zollamt will dem nun Einhalt gebieten.

Zoll Braunschweig: Shisha-Bars kontrolliert – über 100 Kilo Tabak beschlagnahmt

Bei Kontrollen des Hauptzollamts Braunschweig wurden in mehreren Shisha-Bars in Südniedersachsen insgesamt 130 Kilo Tabak sichergestellt.

Dabei handele es sich laut Zoll nicht nur um „klassischen Schmuggeltabak“ ohne Steuerzeichen.

Vielmehr verstoßen die Shisha-Bars regelmäßig gegen andere Verbote des Tabaksteuergesetzes.

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Tabak nicht portionsweise verkaufen

Demnach müssen die Shisha-Bar-Betreiber „die Kleinverkaufspackungen verschlossen halten und die Steuerzeichen an den Packungen unversehrt erhalten“. Außerdem dürfen sie den Tabak nicht portionsweise verkaufen.

„So wie man keine einzelne Zigarette in einem Kiosk oder Restaurant kaufen kann, darf man auch grundsätzlich keinen losen Shishatabak in einer Bar verkaufen“, erklärt Pressesprecher Andreas Löhde vom Hauptzollamt Braunschweig.

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Stellt der Zoll fest, dass dies doch geschieht, wird der Tabak sichergestellt. Die beschlagnahmte Menge Tabak entspricht bis zu 26.000 Einzelportionen.

Bei den Kontrollen waren oft vier bis zehn Beamte pro Bar im Einsatz. Andreas Löhde erklärt: „Die Vielzahl der möglichen Verstöße bedingt die Vielzahl der Kontrolleure vor Ort. Je nach Größe und Milieu einer Bar, können wir aber auch mal in Mannschaftsstärke anrücken“.