Braunschweig 

Braunschweig: Schock im Parkhaus entsetzt – „Für mich ist Weihnachten erledigt!“

Eine Frau erlebt einen Schock im Parkhaus in Braunschweig. (Symbolbild)
Eine Frau erlebt einen Schock im Parkhaus in Braunschweig. (Symbolbild)
Foto: Axel Heimken / dpa

Braunschweig. Riesen-Aufregung nach einem Vorfall Parkhaus der Schlossarkaden in Braunschweig. Eine Autofahrerin ist schockiert: „Für mich ist Weihnachten erledigt“, zieht die Braunschweigerin eine bittere Prognose nach dem Vorfall.

Aber was ist passiert? Gegenüber news38.de erzählt sie, dass sie ihr Auto auf dem zweiten Parkdeck im Schlossarkaden-Parkhaus in Braunschweig abgestellt hatte.

Braunschweig: Frau nach Vorfall im Parkhaus schockiert

Als sie dorthin zurückkehrte, erlebte sie allerdings eine böse Überraschung. Ein anderes Auto habe ihren Wagen beschädigt. „Ich werde wohl auf bis zu 1500 Euro Schaden sitzen bleiben“, klagt sie und ist sich sicher: „Der andere Wagen müsste ebenfalls 'gut' beschädigt sein!“

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Von ihm habe nach dem Unfall allerdings jede Spur gefehlt. Die Frau hat daraufhin sofort die Polizei alarmiert. „In meinem Fall ist die Polizei nicht einmal rausgekommen, ich musste selber hin und Anzeige erstatten“, erzählt sie.

Stefan Weinmeister, Pressesprecher der Polizei Braunschweig, erklärt, dass das ein durchaus normaler Vorgang ist: „Grundsätzlich kommen wir zu fast jedem Unfall. Das kommt aber auch auf die Arbeitsauslastung an. Gerade bei solchen Fallen sagen wir dann, dass die Betroffenen auch zu uns auf die Wache kommen können.“

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Es komme nämlich auch immer darauf an, ob noch verwertbare Spuren am Tatort gefunden werden könnten oder ob die Wahrscheinlichkeit eher gering ist. Den Schaden am Wagen jedenfalls könne die Polizei auch direkt auf der Wache begutachten und dann gleich die Anzeige aufnehmen.

Frau aus Braunschweig wünscht sich: Haltet die Augen offen!

Wichtig sei es grundsätzlich erst einmal, einen solchen Vorfall überhaupt zu melden. Das findet auch die Frau aus Braunschweig. „Das passiert beinahe täglich und die Menschen müssen alle sensibilisiert werden, sich mehr bei der Polizei zu melden, wenn sie etwas sehen“, betont sie. Sie selbst halte auch immer die Augen offen und wünscht sich das nunmehr auch von ihren Mitmenschen.

Schließlich gibt es immer wieder Fälle, in denen Autofahrer anderen Fahrzeugen eine Beule oder ein paar Kratzer zufügen und sich dann aus dem Staub machen. Das ist natürlich strafbar und die Person macht sich in diesem Fall wegen des Unerlaubten Entfernens vom Unfallort schuldig.

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Tatsächlich würden viele Unfallfluchten der Polizei gemeldet werden. Das geht aus der Verkehrsunfallstatistik 2018 der Polizei Braunschweig hervor. Demnach wurden 2018 insgesamt 2.069 Verkehrsunfallfluchten zur Anzeige gebracht.

Stefan Weinmeister geht jedoch davon aus, dass die Dunkelziffer noch höher ist. 821 der Fälle konnten aufgeklärt werden, das entspricht laut Statistik 39,68 Prozent. Die ganze Statistik findest du hier <<<<.

Die Frau aus Braunschweig hofft, dass sich auch ihr Fall vielleicht noch aufklärt. Für sie hat sich Weihnachten allerdings aufgrund der Kosten „erledigt“. (abr)