Braunschweig 

Braunschweig: Jugendliche werfen Böller mitten in der Innenstadt – Unbeteiligter wird am Auge verletzt!

Weil Jugendliche mit Böllern am Rathaus in Braunschweig hantierten, ist nun ein 30 Jahre alter Mann aus Braunschweig verletzt. (Symbolbild)
Weil Jugendliche mit Böllern am Rathaus in Braunschweig hantierten, ist nun ein 30 Jahre alter Mann aus Braunschweig verletzt. (Symbolbild)
Foto: imago images/Marius Schwarz

Braunschweig. Weil Jugendliche am Rathaus in Braunschweig mit Böllern hantiert haben, ist ein 30-jähriger Mann nun am Auge verletzt. Und das, obwohl er gar nicht zur Gruppe gehörte.

Wie die Polizei Braunschweig berichtet, ist es am Samstagabend gegen 18.46 Uhr zu dem Vorfall am Rathaus gekommen. Mehrere Jugendliche standen demnach an der Straßenbahn-Haltestelle am Rathaus.

Braunschweig: Mann wird durch Böller verletzt

Aus der Gruppe heraus sei dann ein Böller auf die Schienen geworfen worden. Kurze Zeit darauf flog bereits ein zweiter in dieselbe Richtung. Allerdings stand zu der Zeit laut Polizei ein 30-Jähriger dort.

Der Mann sei vermutlich durch den Funkenflug der Zündschnur am Auge verletzt worden. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden.

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15-Jähriger geschnappt: Er hatte mehr als 100 Polenböller dabei

Die Jugendlichen ergriffen die Flucht. Jedoch konnte die Polizei einen 15-Jährigen stellen. Er habe bereits in der ersten Befragung zugegeben, den Böller geworfen zu haben.

Mehr als 100 sogenannte Polenböller konnte die Polizei übrigens bei dem 15-Jährigen sicherstellen. Er muss nun mit Strafverfahren wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und wegen Körperverletzung verantworten.

Polizei und Stadt rufen zur Rücksichtnahme auf

Polizeiinspektionsleiter Axel Werner und Oberbürgermeister Ulrich Markurth rufen zu gegenseitiger Rücksichtnahme am Silvesterabend auf. Um den Schlossplatz werden Polizei und Ordnungsdienst präsent sein.

„Ein schönes gemeinschaftliches Erlebnis ist dies nur, wenn niemand zu Schaden kommt“, so OB Markurth. Mit Blick auf dem Vorfall vom Samstag betont Polizeiinspektor Werner: „Der tragische Vorfall am Samstagabend zeigt, welche schlimmen Folgen Dummheit und Leichtsinn haben können. Ich appelliere deshalb an den gesunden Menschenverstand, denn alle die das neue Jahr ausgelassen feiern wollen sind auch dafür verantwortlich, dass sie andere dabei nicht gefährden und die Sicherheitsbestimmungen beim Zünden der Feuerwerkskörper beachten.“

>>> Hier erfährst du, wo in Braunschweig an Silvester Knaller-Verbot besteht. (abr)