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Braunschweig: Gurken-Virus auf dem Vormarsch! Das musst DU jetzt darüber wissen

Ist die Gurke in Gefahr? Forscher aus Braunschweig warnen jetzt vor diesem Virus! (Symbolbild)
Ist die Gurke in Gefahr? Forscher aus Braunschweig warnen jetzt vor diesem Virus! (Symbolbild)
Foto: imago images/Westend61

Braunschweig. Ist die deutsche Gurke in Gefahr? Dieser Frage ist das Leibniz-Institut DSMZ in Braunschweig nachgegangen und hat dafür auch Fälle aus dem vergangenen Jahr genauer unter die Lupe genommen.

Denn im vergangenen Jahr mussten Bauern aus Bayern bereits einen Gurken-Ernteausfall von 50 Prozent hinnehmen. Forscher in Braunschweig haben jetzt herausgefunden, warum: Das Gurken-Virus ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Was du jetzt darüber wissen musst, verraten wir dir hier.

Braunschweig: Das Gurken-Virus ist auf dem Vormarsch

Das Gurken-Virus trägt den komplexen Namen „Cucurbit aphid-borne yellows virus“ und kann sowohl die Gurken- als auch die Zucchini- und Kürbisernte bedrohen. Forscher des DSMZ gehen davon aus, dass das Virus durch Blattläuse übertragen wird.

In den kommenden Jahren könnte es immer wieder die Ernte in Deutschland, aber auch in anderen Ländern Nordeuropas, bedrohen. Laut Experten könnte der Ernteausfall verhindert werden, wenn die Pflanzen nicht von Blattläusen befallen werden.

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Bauern beklagten bis zu 50 Prozent Ernteausfall

Welche Auswirkungen das Virus haben kann, ist im vergangenen Jahr in Bayern deutlich geworden. Bauern hatten über einen Gurken-Ernteausfall von bis zu 50 Prozent geklagt. Seinerzeit sprachen die Landwirte noch von einer unbekannten Krankheit – die heute Dank der Forscher aus Braunschweig einen Namen hat.

Erstmals wurde das Virus 1988 übrigens in Frankreich entdeckt. Dort hatte es verschiedene Kürbisgewächse infiziert.

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Der braunschweiger Wissenschaftler Wulf Menzel geht davon aus, dass das Virus immer weiter auf dem Vormarsch sein wird und sich auch in Deutschland weiter ausbreitet. Sein Tipp: Landwirte sollten Vorsichtsmaßnahmen beim Pflanzen von Kürbisgewächsen treffen, damit es erst gar nicht zu einem Blattlausbefall kommt. (abr)