Braunschweig 

Braunschweig: Opfer ruft nach Körperverletzung Notruf – doch jetzt ist es selbst Ziel der Ermittlungen

Ein Mann hat in Braunschweig den Notruf gewählt. Und das ganze 14 Mal in zwei Stunden. Nun hat er ein Strafverfahren am Hals. (Symbolbild)
Ein Mann hat in Braunschweig den Notruf gewählt. Und das ganze 14 Mal in zwei Stunden. Nun hat er ein Strafverfahren am Hals. (Symbolbild)
Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich

Braunschweig. Ein Mann aus Braunschweig ist Opfer einer Körperverletzung geworden. Dass er kurze Zeit später aber selbst Ziel der Polizeiermittlungen werden würde, damit hatte er wohl nicht gerechnet.

Gegen 3.18 Uhr musste die Polizei zunächst in das westliche Ringgebiet in Braunschweig ausrücken. Ein 35-Jähriger hatte die Polizei verständigt. Vor Ort in der Straße „An der Horst“ habe er dann den Beamten klarmachen wollen, dass er Anzeige gegen seinen 28-Jährigen Kontrahenten erstatten möchte.

Braunschweig: Mann ruft ganze 14 Mal den Notruf

Und das schien ihm wirklich wichtig zu sein. Denn laut Polizei Braunschweig hat der 35-Jährige in den darauffolgenden zwei Stunden ganze 14 Mal die Notrufnummern von Polizei und Feuerwehr gewählt.

Er habe sich nämlich versichern wollen, dass die Anzeige auch wirklich aufgenommen worden sei. Die Polizei machte sich daraufhin auf die Suche nach dem Mann und konnte ihn letztendlich an der Hildesheimer Straße antreffen.

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Dort unterzogen sie ihn auch einer Alkoholkontrolle. Er kam auf stattliche 2,6 Promille. Die Polizei hat noch in der Nacht sein Handy beschlagnahmt. Er hat nun ein Strafverfahren wegen des Missbrauchs von Notrufen am Hals. (abr)