Braunschweig 

Braunschweig: Schwerkrankes Mädchen braucht dringend Hilfe – doch die Krankenkasse zahlt nicht

Emily aus Braunschweig braucht deine Hilfe. Nur so kann sie wieder neuen Lebensmut finden.
Emily aus Braunschweig braucht deine Hilfe. Nur so kann sie wieder neuen Lebensmut finden.
Foto: Privat

Braunschweig. Seit 3,5 Jahren kämpft Emily (12) aus Braunschweig gegen eine Krankheit, die ihr den gesamten Lebensmut raubt. Angefangen hat alles mit einem Gehirntumor, der bei einer langwierigen Operation entfernt wurde. Die Familie von Emily konnte aufatmen. Doch das hielt nicht lange an.

Bei Nachkontrollen stellten die Ärzte fest, dass das Mädchen aus Braunschweig weiterbehandelt werden muss. Epilepsie lautet die Diagnose, jederzeit kann ein Anfall drohen, weswegen Emily nonstop Betreuung benötigt.

Braunschweig: Mädchen (12) ist schwerkrank - doch jetzt gibt es Hoffnung

In den letzten zwölf Monaten brachen die sozialen Kontakte von Emily aus Braunschweig komplett ab. Etliche Arzttermine sorgten dafür, dass sie das Schuljahr wiederholen musste. Natürlich mit anderen Mitschülern. Das Mädchen leidet sehr darunter.

„Die Lebensfreude hatte einen tiefen Knacks erhalten. Emily ist durch Ihren Kampf und die fortwährenden Rückschläge mit der Unverträglichkeit und der ewig neuen Hoffnung ein trauriges, kleines Mädchen geworden, die die Freude und die Lust auf das Kinderleben verloren hat“, sagt ihre Mutter.

Mädchen aus Braunschweig erleidet Trauma

Denn bei dem Mädchen auf Braunschweig schlagen Medikamente nicht an. Sie verträgt es einfach nicht. Dabei entstehen sogar schwere und lebensgefährliche Nebenwirkungen. Ihr wurde Epilepsie diagnostiziert.

Sie braucht eine 24-Stunden-Betreuung. Dinge, wie ins Kino oder Schwimmen zu gehen, sind für die Zwölfjährige einfach nicht möglich. Denn es kann jederzeit und überall passieren: ein Anfall.

Es gibt einen Ausweg für mehr Selbstständigkeit

Ihrer Mutter ist verzweifelt. Weiß nicht, wie sie Emily erklären soll, dass sie kein normales Leben führen kann. „Als Mutter ist dies für mich eine psychische Hürde, die ich nicht nehmen kann.“ Auch das unheilbar kranke Mädchen erleidet ein Trauma. Ständig wird sie aus dem Leben gerissen. Das ist zu viel für ihre Seele.

Emily glaubt auch nicht mehr daran, dass sich ihr Leben jemals verbessern wird. Die Gedanken ihrer Tochter sind für die Mutter kaum zu ertragen. „Die Hoffnung auf Besserung hat sie inzwischen selbst aufgegeben und gute Worte hört sie nicht mehr. Ein Kind, meine Tochter, ohne Hoffnung, ist das grausam. Für mich als Mutter kaum noch zu ertragen.“

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„Dieses Leid eines Kindes täglich hautnah zu spüren, ist unerträglich“

Weiter sagt sie: „Die fortwährenden Einschränkungen im Alltag führten zu einer psychischen-emotionalen-Störung, die inzwischen durch Behandlung therapiert werden muss. Diesen Kampf will ich niemandem wünschen. Dieses Leid eines Kindes täglich hautnah zu spüren, ist unerträglich.“

Doch es gibt einen kleinen Hoffnungsschimmer. Denn mit einem Epilepsie-Warn-Hund könnte Emily wenigstens ihren Alltag wieder selbstständig meistern. Könnte wieder regelmäßig zur Schule gehen oder sich mit Freunden treffen. Denn der Hund würde die Zwölfjährige nach draußen begleiten und Alarm schlagen, wenn ein epileptischer Anfall droht. Der Hund erkennt frühzeitig die Symptome und bietet die Chance, dagegen zu steuern.

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Das ist ein Epilepsie-Warn-Hund:

  • Die Hunde werden seit 2004 speziell für Menschen mit Epilepsie ausgebildet
  • Die Ausbildung dauert 18 bis 24 Monate
  • Ein Warn-Hund spürt vorab einen Anfall
  • Durch die Warnung kann die Person sich hinlegen- oder setzen
  • Der Hund vermeidet körperliche Verletzungen
  • Er stupst dabei die Person an oder legt die Pfote auf
  • Nicht jeder Hund kann ausgebildet werden, das Feingespür ist angeboren

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Emily aus Braunschweig braucht deine Hilfe

Emilys Mutter ist sich sicher: „Die Hunde geben Sicherheit und Lebensgefühl zurück. Genau das, was Emily am meisten brauchen würde. Selbständigkeit im Alltag und eine lange vermisste Unabhängigkeit.“

Assistenz-Hündin Jule hilft Anja M. beim Alltag

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Doch hier kommt das Aber: Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für einen Therapie-Hund nicht. Denn die fallen sehr hoch aus. Deswegen hat ein Freund der Familie einen Online-Spendenaufruf gestartet. Fast 3200 der benötigten 10.000 Euro sind bereits zusammengekommen. 77 Menschen haben bereits gespendet.

Wenn auch du Emily helfen willst, kannst du diesen Link teilen und spenden. Damit Emily aus Braunschweig wieder ein Stück Lebensmut zurückbekommt.