Braunschweig 

Hund in Braunschweig: Bellen aus Erdloch löst Einsatz aus – dann kommt ER zum Vorschein

In Braunschweig mussten Helfer in einem ganz besonderen Fall ausrücken.
In Braunschweig mussten Helfer in einem ganz besonderen Fall ausrücken.
Foto: Ortsfeuerwehr Rautheim

Braunschweig. Das war wirklich ein besonderer Einsatz für die Feuerwehr in Braunschweig! Am Samstag war in der Leitstelle ein Anruf eingegangen, dass ein Hund in einem Fuchsbau stecken geblieben war.

Bei dem Hund mit dem Namen „Flinte“ handelte es sich um einen verschreckten Rauhaardackel, der sich beim Wühlen etwas zu tief in den unterirdischen Bau gewagt hatte – und dann nicht mehr allein seinen Weg an die Oberfläche fand.

Hund in Brauschweig steckte in Fuchsbau

Mit mehreren Einsatzkräften rückte die Feuerwehr in dem Waldstück in Braunschweig im Ortsteil Rautheim ein. Schnell fanden sie die Stelle, an denen der kleine Hund gefangen war.

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Zuerst ließ er sich der Dackel nur grob lokalisieren. Deswegen nutzte die Feuerwehr eine Wärmebildkamera um den genaueren Standort von Flinte festzustellen.

Als sich die Feuerwehr dann an die Rettung des Tieres machte und mit dem Graben begann, wurde der Dackel unruhig. Denn die Maschinen verursachten Laute Geräusche, die den Dackel in seinem unterirdischen Gefängnis verängstigten und hektischer werden ließen.

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Ein Feuerwehr mann beugte sich deswegen in den Bau und sprach beruhigend auf den Hund ein und versuchte, ihn mit seinen Armen zu erreichen. Erst nach wenigen Minuten hatte er den ersten Kontakt zu Flinte. Er drehte ihn vorsichtig und zog ihn anschließend aus dem Tunnel.

Überglücklich konnten die Besitzer ihren Hund dann wieder in die Arme schließen, der nach einer kurzen Erholungszeit den Spaziergang durch den Wald fortsetzen konnte. (dav)