Braunschweig 

TU Braunschweig plant futuristisches Studi-Haus: Hier soll es stehen!

Foto: Gustav Düsing und Max Hacke/TU Braunschweig

Braunschweig. Die Technische Universität Braunschweig hat Großes vor! Ein neues Studierendenhaus soll geschaffen werden. Bei dem Standort ist sogar von einem echten „Glücksfall“ die Rede!

TU Braunschweig: Neues Studierenden-Haus soll entstehen

In nur knapp einem Jahr soll das Studi-Haus der TU Braunschweig stehen.

Die Architekten versprechen offene und lichtdurchflutete Räume für ausreichend Platz zum Lernen und zum reinem Aufenthalt.

Auf 1000 Quadratmetern sollen 170 studentische Arbeitsplätze, ein Seminarraum und sogar eine Teeküche entstehen. Sieben Balkone mit umlaufender Überdachung sollen den Studierenden auch noch Gelegenheit geben im Freien zu lernen, heißt es aus der TU.

Der vordere Bereich diene dann zum Aufenthalt und zum Treffen der Studis– der hintere Bereich sei indes lärmberuhigt und mit Einzelarbeitsplätzen und Stromanschlüssen ausgestattet.

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Neues Studi-Haus an der TU Braunschweig: Die Eckdaten

  • Maßnahme: Neubau eines Studierendenhauses mit Zeichensaal- und Lernplätzen
  • Standort: Pockelsstraße 1, 38106 Braunschweig
  • Nutzung: Lernplätze für Studierende der TU Braunschweig im EG und Arbeitsplätze für Studierende der Architektur im 1. OG sowie Aufenthaltsplätze, Seminarraum und Teeküche
  • Nutzfläche: 995 m2 für ca. 170 Arbeitsplätze
  • Bauzeit: 02/2020 bis 03/2021
  • Bauweise: offene, lichtdurchflutete Stahl- und Glaskonstruktion mit umlaufenden überdachten Balkonen
  • Kosten: ca. 3,1 Millionen Euro

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TU Braunschweig schafft mehr Lernplätze

Insgesamt sollen dem Campus dann 1700 Lernplätze zur Verfügung stehen und die Studierende haben sogar Mitbestimmungsrecht.

Denn wie das Studierenden-Haus eingerichtet wird, ist noch nicht in Stein gemeiselt. Studierende sollen hier mit einbezogen und befragt werden, wie sie sich einen komfortablen und nützlichen Lernplatz wünschen, verspricht die TU.

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Und der Clou:

Neues Studi-Haus direkt auf dem Campus

Das Gebäude soll inmitten des Campus errichtet werden: ´Zwischen dem Altgebäude und der Oker.

Rund 3,2 Millionen Euro wird der Bau wohl laut TU kosten. Einen Teil davon wird aus den Fördermittel der Studienfonds finanziert, die der Gründer der Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz bereits 1559 etabliert haben soll, so der heutige Direktor der Stiftung Tobias Henkel.

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Neues Studi-Haus: Die Finanzierung

  • 1,95 Mio. aus Hochschulpakt-Invest Mittel des Landes Niedersachsen
  • 0,65 Mio. Euro aus Hochschulpaktmitteln der TU Braunschweig
  • 0,5 Mio. Euro aus Hochschulpaktmittel der Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften
  • Zusätzliche Investitionen: Die Möblierung im Erdgeschoss und die Außenanlagen finanziert die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz
  • Die Möbel für das 1. OG übernimmt die Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften

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Entworfen wurde das Gebäude von den beiden Berliner Architekten Gustav Düsing und Max Hacke. Laut TU kennen sie die Universität und die räumlichen Gegebenheiten gut. Sie haben als wissenschaftliche Mitarbeiter an der TU Braunschweig am Institut für Entwerfen und Raumkomposition gearbeitet und 2017 den Wettbewerb, der unter den Assistentinnen und Assistenten der TU-Architektur ausgeschrieben wurde, gewonnen.

Bis zum März 2021 soll das Gebäude fertig gestellt sein. (aj)