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Braunschweig: Diese Nachricht lässt Oberbürgermeister Markurths Puls nach oben schnellen

Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth (SPD) fühlt sich von Hannover im Stich gelassen.
Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth (SPD) fühlt sich von Hannover im Stich gelassen.
Foto: imago images / Hübner

Braunschweig. Der Oberbürgermeister ist sauer – das Aus für die geplante Mediziner-Ausbildung in Braunschweig gefällt Ulrich Markurth (SPD) überhaupt nicht.

Braunschweig habe bei dem Thema „keine ausreichende Lobby“ in Hannover, werde „massiv benachteiligt“ und „ziemlich allein gelassen“, sagte der SPD-Politiker in der Ratssitzung laut „Braunschweiger Zeitung“.

Medizin-Campus in Braunschweig geplant

Eigentlich sollte das Klinikum Braunschweig eine zusätzliche Außenstelle der Uni-Medizin Göttingen werden. 60 Studierende sollten nach ihrem vorklinischen Studium in Göttingen ihr Studium in Braunschweig fortsetzen und beenden. Der Start war für das kommende Wintersemester vorgesehen.

Kampf gegen Ärztemangel in Braunschweig

So sollten junge Mediziner in der Löwenstadt gehalten und der Ärztemangel bekämpft werden. Aber der Plan platzte vergangene Woche.

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Die rechtlichen Hürden seien zu hoch, hieß es aus beiden Städten. Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) konterte – die Vorgaben seien klar gewesen, Braunschweig sei für den geplatzten Deal verantwortlich.

Ganz beschlossen ist das Aus des Medizin-Campus in Braunschweig noch nicht.

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Unter anderem die Ärztekammer Niedersachsen forderte die Politik dazu auf, noch einmal zu vermitteln. (red)