Braunschweig 

Braunschweig: Nach tödlicher Raser-Tragödie – als Zeugin DAS sagt, kommen dem Raser die Tränen

Ein Autofahrer ist bei Braunschweig vor der Polizei davongerast und hat einen tödlichen Unfall verursacht. Der Fahrer steht nun vor Gericht.
Ein Autofahrer ist bei Braunschweig vor der Polizei davongerast und hat einen tödlichen Unfall verursacht. Der Fahrer steht nun vor Gericht.
Foto: Henning Noske/Braunschweiger Zeitung/dpa

Braunschweig. Es ist ein Fall, der ganz Niedersachsen beschäftigt: Die tödliche Raser-Fahrt im vergangenen August. Im Prozess gegen einen mutmaßlichen Todesraser sind Tränen geflossen.

Die Ex-Freundin des Angeklagten machte am Landgericht Braunschweig eine emotionale Aussage, berichtet die „Braunschweiger Zeitung“. „Der da sitzt, das ist kein schlechter Mensch“, betonte sie. Er sei der gemeinsamen Tochter ein guter und fürsorglicher Vater. Dabei weinte die 30-Jährige, auch beim 38-jährigen Angeklagten flossen Tränen.

Auch die Mutter des Opfers kam zu Wort: „Unser Kind ist tot. Das kann man nicht wiedergutmachen.“

Todescrash in Braunschweig: War es Mord?

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann aus Sachsen-Anhalt unter anderem fahrlässige Tötung und Körperverletzung vor. Auch eine Verurteilung wegen Totschlags oder Mordes scheint möglich. Mögliche Mordmerkmale: Heimtücke oder Verdeckung einer Straftat.

Das Urteil soll kommende Woche fallen. Mehr zum Raser-Prozess liest du auch in der „Braunschweiger Zeitung“.

Katastrophe an A39-Abfahrt in Braunschweig

Hintergrund: Der BMW-Fahrer war im vergangenen August auf der A2 und A39 vor der Polizei geflüchtet. Dabei stand er unter Drogen – und gilt wohl trotzdem als schuldfähig.

Zur Katastrophe kam es dann an der Abfahrt Braunschweig-Südstadt...

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Mit einem Tempo zwischen 140 und 160 km/h krachte der Raser auf der Salzdahlumer Straße in zwei Autos – ein 33-jähriger Autofahrer starb noch vor Ort. Der Fahrer des anderen Wagens wurde schwer verletzt. >> Unschuldiger stirbt nach Verfolgungsjagd – Feuerwehr beschreibt schlimme Situation (red)