Braunschweig 

Coronavirus Niedersachsen: „Corona-Partys“ in Braunschweig – Polizei muss im Park einschreiten

Corona Deutschland (13.3.)
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Braunschweig. Aus Italien nichts gelernt? Vielen Menschen in Braunschweig ist die Gefahr durch das Coronavirus entweder nicht bewusst – oder sie ist ihnen vollkommen egal. Denn: Die Straßen und Parks sind voller Menschen. Es wird gegrillt und getrunken, in großen und kleinen Gruppen versteht sich.

Unter anderem war das am Montag im Insellwallpark und im Prinzenpark der Fall. Dort war offenkundig von „Corona-Partys“ die Rede. Am Nußberg artete eine dieser fragwürdigen Partys etwas sehr aus.

Sogar die Polizei Braunschweig musste einschreiten! Mehrere Jugendliche hatten dort Alkohol getrunken und Pyrotechnik gezündet. Die Polizei sprach entsprechend Platzverweise aus.

Coronavirus: Party im Park statt Sofa-Abend

Gleichzeitig betont Polizeisprecher Stefan Weinmeister gegenüber news38.de nochmals, dass jeder Braunschweiger den bisherigen Empfehlungen folgen und die Allgemeinverfügungen der Stadt Braunschweig beachten solle.

„Bei einer Nichtbeachtung der Auflagen und Verfügungen kann es sich unter Umständen um eine Straftat nach dem Infektionsschutzgesetz handeln“, so Weinmeister. In diesem Zusammenhang weist die Polizei Braunschweig auf die Möglichkeit der Online-Anzeige hin. >> Hier kommst du zur Online-Wache!

Coronavirus: Braunschweig macht dicht!

Die Stadt Braunschweig ihrerseits hat am Dienstag wegen des Coronavirus umfangreiche Schließungen und Versammlungsverbote verfügt. Was das konkret bedeutet, kannst du hier nachlesen! Unter anderem sind auch alle Ansammlungen im Freien verboten. Als Richtgröße für Ansammlungen gelten mehr als zehn Personen.

Bereits am Montag hatte die Stadt Braunschweig an alle Bürger appelliert: „Wir alle müssen für uns selbst und zum Schutz der Schutzbedürftigen verantwortungsvoll handeln. Deshalb: Schränkt Euch bitte ein, so weit das geht. Bleibt zuhause, haltet euch an die Hygienehinweise, schränkt eure sozialen Kontakte so weit wie möglich ein.“

Jeder müsse für sich selbst entscheiden, was jetzt zwingend ist und was nicht. Mit vielen Leuten Geburtstag feiern oder sich in großen Gruppen in der Stadt treffen sei es sicher nicht. „Das wird jetzt eine schwierige Zeit, aber wir werden das schaffen, wenn wir alle uns zusammen reißen“, hieß es von der Stadt Braunschweig.

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Aber nicht alle reißen sich zusammen: Auch am Dienstag trieb das sonnige Wetter viele Braunschweiger vor die Haustür...