Braunschweig 

Braunschweig: Dramatischer Brand im Morgengrauen – Sechs Anwohner und Hund in Haus gefangen

Die Feuerwehr Braunschweig musste mehrere Personen und einen Hund über die Drehleiter befreien.
Die Feuerwehr Braunschweig musste mehrere Personen und einen Hund über die Drehleiter befreien.
Foto: Jörg Koglin

Braunschweig. Dramatischer Rettungseinsatz am Samstagmorgen in Braunschweig. Gegen 5.25 Uhr gingen gleich mehrere Notrufe bei der Feuerwehr ein.

In einem Mehrfamilienhaus in Braunschweig-Gliesmarode sei ein Feuer ausgebrochen. Der Rauch im Treppenhaus sei so dicht, dass mehrere Personen nicht ins Freie retten könnten.

Brand in Braunschweig: Menschen und Hund in Haus gefangen

Als die Rettungskräfte wenige Minuten später am Einsatzort in Joseph-Frauenhofer-Straße eintrafen, drang nach Angaben der Feuerwehr Braunschweig bereits „massiver Brandrauch aus einem Giebelfenster im ersten Obergeschoss“.

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Drei Personen hatten es aus ihrer Wohnung geschafft. Sechs Menschen und ein Hund saßen allerdings fest. Es war Eile geboten.

Feuerwehr findet Brandquelle – Anwohner über Drehleiter gerettet

Gleich mehrere Trupps drangen unter Atemschutz in das Haus ein. Schnell stellten die Einsatzkräfte fest, dass es ausschließlich im Keller brannte. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

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Gleichzeitig setzte die Feuerwehr eine Drehleiter ein, um die eingeschlossenen Personen durch Fenster der Wohnungen zu befreien. Das war nötig, weil der Rauch aus dem Treppenhaus mittlerweile auch in die Wohnungen eindrang.

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Ein Notarzt untersuchte anschließend die Betroffenen auf eine mögliche Rauchgasvergiftung. Keiner der Anwohner musste allerdings ins Krankenhaus eingeliefert werden. Allen Beteiligten ging es gut. Das gleiche gilt für den Hund, betonte die Feuerwehr.

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Während des Einsatzes der Feuerwehr wurde den Betroffenen eine Betreuung durch den psychosozialen Dienst angeboten. Das Mehrfamilienhaus wurde nach dem Brand durchgelüftet. Nach zweieinhalb Stunden war der Einsatz für alle beteiligten Einsatzkräfte beendet. (ak)