Braunschweig 

Edeka Braunschweig: Frau macht schockierende Corona-Entdeckung

Braunschweig: Eine Frau kann kaum glauben, was sie täglich in einem Edeka-Markt beobachtet (Symbolbild).
Braunschweig: Eine Frau kann kaum glauben, was sie täglich in einem Edeka-Markt beobachtet (Symbolbild).
Foto: Patrick Seeger/dpa

Braunschweig. Eine Frau aus Braunschweig kann nicht so recht glauben, was sie ständig mit ansehen muss. Sie wohnt gegenüber eines Edeka-Marktes. Und dort spielen sich ihren Angaben zufolge andauernd Szenen ab, die sie zutiefst schockierten.

Neben dem Edeka in Braunschweig befindet sich ein Seniorenwohnheim. Wie ausgerechnet die Bewohner der Einrichtung mit der Corona-Krise umgehen, empört die Frau zutiefst.

Edeka Braunschweig: Senioren gehen täglich einkaufen

„Die meisten von uns versuchen wirklich, unsere Risikogruppen...also besonders auch ältere Mitbürger... zu schützen“, schreibt sie in einem Facebook-Post in einer Braunschweig-Gruppe.

Doch diese scheinen das Risiko nicht ernst zu nehmen. Wie die Frau berichtet, gingen die Bewohner der Seniorenheims täglich bei Edeka einkaufen – und das, obwohl überall kostenlose Einkaufshilfen angeboten würden.

„Täglich der Gefahr aussetzten“

„Aber es ist offenbar wichtig, sich trotzdem tagtäglich der Gefahr auszusetzen“, ärgert sich die Frau. Was sie noch mehr aufregt: Die Senioren stehen zudem in Gruppen zusammen, „um sich erstmal über jedes Detail auszutauschen“.

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Die Kommentare unter dem Post zeigen: Das Ganze ist kein Einzelfall. Auch andere Leute berichten von ähnlichen Erfahrungen. Sie mutmaßen, dass die ältere Generation entweder zu wenig über die Risiken informiert sei oder sich starrsinnig ihre Unabhängigkeit bewahren wolle.

Aufklärung als Lösungsmittel

Einen sinnvollen Lösungsvorschlag liefert der Kommentar eine Frau. Sie rät dazu, „die Senioren freundlich anzusprechen, aufzuklären und Hilfe anzubieten“. (lh)