Braunschweig 

Braunschweig: Mann findet am Morgen Abscheuliches vor seiner Haustür – "Sehr bedrohlich"

Braunschweig: Vor seiner Haustür macht eine Mann eine "sehr bedrohliche" Entdeckung (Symbolbild).
Braunschweig: Vor seiner Haustür macht eine Mann eine "sehr bedrohliche" Entdeckung (Symbolbild).
Foto: imago images/Bergmann

Braunschweig. Als David Janzen am Morgen sein Haus in Braunschweig verlässt, macht er vor der Haustür eine grässliche Entdeckung.

Seit Monaten ist der Sprecher des „Bündnis gegen Rechts Braunschweig“ Opfer rechtsradikaler Angriffe. „Die Situation ist sehr bedrohlich“, sagt er über den abscheulichen Fund vor seiner Tür.

Braunschweig: Wiederholte Morddrohung

Die Täter haben ein Porträtfoto von Janzen „wie bei einem Grab“ an ein Holzkreuz gepinnt und dieses mit Kerzen vor seinem Haus abgelegt. Janzen sieht darin eine versteckte Morddrohung – und das nicht zum ersten Mal.

„Seit Monaten stehe ich und meine Familie im Fokus der Naziszene“, berichtet er. Im Sommer hätte schon einmal eine Morddrohung an seiner Haustür geklebt. Ein anderes Mal hätten Rechtsradikale Säure in seinen Briefkasten gekippt und sein Haus mit Ketchup beschmiert.

Körperliche Übergriffe auf Janzen

Doch es kommt noch schlimmer: Auch vor körperlichen Angriffen scheinen seine Gegner nicht zurückzuschrecken.

Auf einer Kundgebung der NDP wurde Janzen getreten und – besonders beängstigend – von einem vorbestraften Neonazis bis nach Hause verfolgt.

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„Dabei äußerte er, dass ich mir nicht sicher sein könne, dass er nicht seine Bewährung sausen lasse und mir etwas zwischen die Rippen ramme“, sagt Janzen.

Reaktion der Polizei löst Wut aus

Was den Braunschweiger besonders ärgert, seien die Reaktionen der Polizei. Dies sehe laut Janzen in den Attacken auf sein Haus keine Straftaten und hätten eine laufende Anzeige wegen Morddrohung wieder eingestellt.

„Das alles ist natürlich ein fatales Signal an die Neonazis und dementsprechend machen die auch munter weiter“, warnt er. (lh)