Braunschweig 

Braunschweig: „Geisterschloss“-Arkaden – Mitarbeiterin: „Man fragt sich, wie lange das alles noch so geht...“

In den Schloss Arkaden in Braunschweig ist nach der Corona-Wiedereröffnung nicht viel los. Eine Mitarbeiterin spricht sogar von einem „Geisterschloss“.
In den Schloss Arkaden in Braunschweig ist nach der Corona-Wiedereröffnung nicht viel los. Eine Mitarbeiterin spricht sogar von einem „Geisterschloss“.
Foto: news38.de

Braunschweig. Die meisten Geschäfte in den Schloss-Arkaden in Braunschweig haben wieder geöffnet. Viel los ist in Braunschweigs größter Shopping Mall aber nicht. Ganz im Gegenteil. Sie ist sehr leer.

Die Mitarbeiterin eines Bekleidungsgeschäfts in Braunschweig spricht sogar von einem „Geisterschloss“. Eine Stimmung könne sie nicht beschreiben. Seit der Wiedereröffnung am vergangenen Montag seien nur wenige Kunden vorbeigekommen, erzählt sie news38.de.

Braunschweig: Maskenpflicht ist umstritten

„Aber die wenigen Kunden freuen sich jetzt wieder über etwas Normalität“, sagt die Verkäuferin. Die Kunden seien sehr positiv gestimmt, rücksichtsvoll und freundlich. Einzig das Thema Mund-Nasen-Maske komme immer wieder auf – weil die Masken schwer zu beschaffen seien. Außerdem empfänden viele die Preise dafür als zu hoch.

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„Die Schutzmaske war am ersten Tag auch für mich eine Herausforderung, aber man gewöhnt sich daran. Man konnte im Schloss Tag für Tag beobachten, dass immer mehr Schutzmasken getragen werden“, sagt die Lengederin.

Die kommende Maskenpflicht sei aber umstritten – auch, weil die Expertenmeinungen dazu so weit auseinandergingen.

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Coronavirus lähmt Braunschweig

Angst, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, hätten sie und ihre Kollegen nicht – „uns geht es gut“. Allerdings mache sie die jetzige Situation doch irgendwie unsicher. „Man fragt sich, wie lange das alles noch so geht...“ (ck)