Braunschweig 

Braunschweig: Schwimmbad wieder geöffnet – aber nicht für Badegäste

Braunschweig: Das Bad Gliesmarode hat am Montag geöffnet – trotz bzw. wegen der Coronakrise. (Symbolbild)
Braunschweig: Das Bad Gliesmarode hat am Montag geöffnet – trotz bzw. wegen der Coronakrise. (Symbolbild)
Foto: Christopher Kulling

Braunschweig. Das Bad Gliesmarode in Braunschweig hat am Montag wieder seine Türen geöffnet.

Allerdings nicht für Wasserratten, sondern für Menschen in Braunschweig, die es zu Zeiten der Coronakrise besonders schwer haben: Wohnungslose. Das berichtete die „Braunschweiger Zeitung“.

Braunschweig: Schwimmbad öffnet seine Türen

Sie können viele Hilfsangebote derzeit gar nicht oder nur eingeschränkt nutzen, vor allem Duschmöglichkeiten seien derzeit Mangelware.

Deswegen öffnet das Bad nicht den Bade-, sondern ausschließlich den Duschbereich der Einrichtung. Handtücher und Seife werden zur Verfügung gestellt und von den Mitarbeitern ausgegeben. Dabei halte man sich an bestimmte Hygienevorschriften.

Stiftung finanziert Öffnung des Bades

Außerdem dürfen sich die Wohnungslosen auch an in den Duschräumen bereitliegenden Lebensmitteln bedienen.

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Die Kosten für die Öffnung des Duschbereichs im Schwimmbad Gliesmarode übernimmt die New-Yorker-Stiftung von Friedrich Knapp, Unternehmer aus Braunschweig.

New-Yorker-Stiftung fördert auch Projekte für Kinder und Jugendliche

„Wir hoffen, mit diesem Projekt gerade zum Wohl derjenigen beitragen zu können, die in solchen Krisenzeiten überhaupt nicht auf eigene Ressourcen zurückgreifen können“, sagte einer Sprecherin der Stiftung der „Braunschweiger Zeitung“.

Die New-Yorker-Stiftung existiert seit 2008. Sie setzt sich vor allem dafür ein, die kulturelle Bildung von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen vor allem in der Region in und um Braunschweig zu fördern. (vh)