Braunschweig 

Braunschweig: „Konnte vor Frust nicht schlafen“! Europameister gegen überteuerte Masken – jetzt startet er diese Aktion

Europameister Onur „Beton" Yasar findet viele Masken schlichtweg zu teuer. Darum hat sich der Sportler aus Braunschweig jetzt eine tolle Aktion ausgedacht.
Europameister Onur „Beton" Yasar findet viele Masken schlichtweg zu teuer. Darum hat sich der Sportler aus Braunschweig jetzt eine tolle Aktion ausgedacht.
Foto: privat

Braunschweig. Die Maskenpflicht ist auch in Niedersachsen angekommen! Seit dem heutigen Montag müssen die Menschen in bestimmten Bereichen einen Mundschutz tragen. Für Braunschweig gilt die Pflicht bereits seit dem Wochenende.

Während einige Braunschweiger bereits gekaufte oder selbstgenähte Masken zu Hause haben, sind andere noch auf der Suche nach einem geeigneten Schutz. Und die Preise haben es zum Teil in sich. Das hat auch der Brazilian Jiu Jitsu-Kämpfer Onur „Beton" Yasar aus Braunschweig feststellen müssen.

Braunschweig: Europameister sammelt Spenden mit Maskenverkauf

„Nachdem ich gesehen habe, das manche Geschäfte in Braunschweig Einwegmasken für 15 Euro verkaufen, konnte ich vor Frust nicht schlafen", erinnert sich der Europameister. Doch statt weiterhin seinem Frust nachzuhängen, entwickelte er eine tolle Idee.

„In meiner Schlaflosigkeit kam mir die Idee in den Sinn, günstige Masken von Helfern nähen zu lassen und die Einnahmen zu spenden, weil Einrichtungen, die auf Spenden angewiesen sind, momentan Schwierigkeiten haben, Spenden zu sammeln", erklärt Onur Yasar.

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Die Hälfte der Einnahmen geht an Kinderhospiz „Löwenherz"

Kurzerhand hat er sich mit Marc Hausen von „Boardjunkies" und mit Alper Altay vom „Druckelier" zusammengetan, und einen Maskenverkauf gestartet. 50 Prozent der Einnahmen will der Geschäftsführer der Kampfsportschule „Academia Braunschweig" an das Kinderhospiz „Löwenherz" spenden.

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Die anderen 50 Prozent sollen laut Yasar unter den Helfern aufgeteilt werden. Zu den Helfern gehören Gülten Yasar, Ulrike Hausen, Hülya Gök, Christine Juranek und Iris Wolter. Der Initiator ist sich sicher, dass auch die Helfer bereit sind, einen großen Teil des Anteils zu spenden.

Hier bekommst du die Masken

Die Stoffe stammen dabei zum Teil von den Helfern und zum anderen Teil von Nina Riedemann. Sie alle haben gemeinsam Masken in verschiedenen Formen, Farben und Größen genäht und verkaufen sie nun zu einem Preis von mindestens fünf Euro. Der Käufer könne selbst entscheiden, ob er nur fünf Euro oder mehr bezahlt.

Kaufen kannst du die Masken bei „Boardjunkies" in Braunschweig. (abr)