Braunschweig 

Coronavirus: Virologe Drosten verdächtigt DIESES Tier als Überträger – Braunschweig hat mit ihm schon schlechte Erfahrungen gemacht

Virologe Christian Drosten hat seinen ganz eigenen Verdacht, welches Tier als Zwischenwirt für das Coronavirus infrage kommen kann.
Virologe Christian Drosten hat seinen ganz eigenen Verdacht, welches Tier als Zwischenwirt für das Coronavirus infrage kommen kann.
Foto: imago images/photothek

Das Coronavirus hat die Welt im Griff. Das öffentliche Leben steht vielerorts nahezu still. Forscher arbeiten unentwegt daran, einen Impfstoff zu entwickeln. Andere wiederum beschäftigen sich mit der Frage, woher das Virus denn nun stammt.

Während die einen davon ausgehen, dass das Coronavirus von Fledermäusen übertragen wird, die auf einem Markt im chinesischen Wuhan gehandelt worden, glauben andere, dass es womöglich aus einem Labor stammt. Top-Virologe Christian Drosten hat da allerdings eine ganz andere Theorie.

Coronavirus: Virologe verdächtigt Marderhund als Zwischenwirt

Er spricht sich klar dafür aus, den Ursprung für das Virus noch weiter zu erforschen. Und zwar nicht nur auf dem Markt in Wuhan. Denn Drosten gibt zu bedenken, dass ein solches Virus nicht einfach auf einem Markt „hochkocht", sondern noch einen anderen Ursprung hat.

In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung" rät er deshalb dazu, auch mal einen Blick an Plätze zu werfen, an denen Tiere gefangen oder gezüchtet werden. Dort könne ein Infektionsherd liegen. Und im Zusammenhang damit bringt er fernab der Fledermaus ein ganz anderes Tier ins Spiel: den Marderhund.

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Das ist der Marderhund

  • wird bis zu 65 Zentimeter groß
  • sieht aus wie eine Mischung aus Hund und Waschbär
  • stammt ursprünglich aus Asien
  • wurde im 19. Jahrhundert zur Pelzgewinnung in Russland eingeführt

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Drosten: „Marderhunde sind eine Industrie in China"

„Marderhunde sind eine Industrie in China, da gibt es Zuchtbetriebe, die diese Märkte beliefern. Dort könnte man mal hingehen und ein paar Tausend Tiere beproben", betont Drosten im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung". Für ihn sei es unbegreiflich, wieso es dazu noch keine Studien gebe.

Zumal der Marderhund damit nicht zum ersten Mal ein Zwischenwirt eines Virus wäre. Wie „Gmx" berichtet, habe der Marderhund schließlich 2002 bereits den Vorgänger von SARS-CoV-2 übertragen.

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Braunschweig: Marderhund beißt Menschen und Tiere

Auch Braunschweig musste mit dem Marderhund schon so seine Erfahrungen sammeln. Zwar nicht im Zusammenhang mit einer solchen Viruserkrankung, aber mit einer anderen Seuche: Staupe.

Anfang 2019 erlangte ein Marderhund in Rühme in Braunschweig traurige Berühmtheit. Hundebesitzer und Spaziergänger mussten sich in Acht nehmen. Der aggressive Marderhund biss Passanten und andere Tiere. Für Stadt und Polizei war der Marderhund damals ein seltener und ungewöhnlicher Fall. An etwas Vergleichbares jedenfalls konnten sie nicht nicht erinnern.

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Tagelang suchte die Jägerschaft nach dem Tier. Ende Januar wurde er dann erlegt. >> Die ganze Geschichte liest du hier!