Braunschweig 

Braunschweig: Völlig skurril! Diese Objekte spenden Menschen an Museen, um die Corona-Pandemie zu dokumentieren

In der Zukunft könnten in Braunschweiger Museen skurrile Objekte stehen, um an die Corona-Pandemie zu erinnern. Welche schon jetzt dazugehören, zeigen wir dir hier. (Collage)
In der Zukunft könnten in Braunschweiger Museen skurrile Objekte stehen, um an die Corona-Pandemie zu erinnern. Welche schon jetzt dazugehören, zeigen wir dir hier. (Collage)
Foto: imago images/Schöning/dpa/Collage

Irgendwann, ja irgendwann wird die Corona-Pandemie hoffentlich vorbei sein. Und dann soll die Nachwelt davon erfahren, wie die Menschen in Niedersachsen und Braunschweig diese Zeit erleben haben.

Darum haben Museen aus Braunschweig und Niedersachsen vor einiger Zeit dazu aufgerufen, Objekte zur Verfügung zu stellen, die zukünftig an die Pandemie erinnern sollen. Und dabei ist schon jetzt allerlei Skurriles zusammengekommen.

Braunschweig: Hamster, Klopapier, Schilder – die ersten Objekte

Die Museen in Niedersachsen wollen bei ihrer Sammlung auf authentische Berichte und emotionale Geschichten setzen.

Zukünftig könnte in Braunschweig ein kleines Schild ausgestellt werden, auf dem „Corona-Sperrtisch" steht. Das hatte sich Heike Pöppelmann nämlich noch bei einem Café Besuch in Braunschweig gesichert, kurz, bevor der Lockdown kam.

Außerdem dabei: Ein detailreiches Modell eines Rennwagens. Der Spender dieses Objekts habe wohl Zeit für den aufwendigen Bau gehabt, weil er nicht wie gewohnt beruflich zu den Formel-1-Rennen weltweit fliegen konnte. Auch ein Mädchen hat zum Handwerk gegriffen, um sich die Corona-Zeit zu vertreiben. Sie hat einen Hamster mit einer Klopapierrolle gehäkelt, der die sogenannten Hamsterkäufe festhalten soll.

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Mit dabei: Mundschutz in Eintracht-Farben

Und auch das Helmholtz-Institut aus Braunschweig hat eine Spende geschickt: Einen Schutzanzug aus dem Labor. Und es wäre natürlich nicht Braunschweig, wenn die Mundschutz-Masken nicht in blau-gelben Eintracht-Farben gestaltet wären. Und dann gibt es noch ein besonders skurilles Exemplar: Ein Mobile aus Klopapier.

Museumsleiterin Pöppelmann freut sich über die Ausstellungsstücke. Sie würden zeigen, wie unterschiedlich Menschen mit der Pandemie umgegangen seien: mit Humor, Solidarität und dem Wunsch, aktiv zu werden.

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Hannover hat Fotografen beauftragt

Auch das Museum in Hannover ist bereits aktiv geworden. Es hat einen Fotografen beauftragt, der in der Stadt für die Corona-Zeit typische Bilder machen soll. „Es geht um leergeräumte Regale, Menschen, die Schlange stehen und die besondere Situation in Schulen“, berichtet Andreas Fahl, der für die Sammlung zuständig ist. Dazu sichere das Ausstellungshaus besondere Verbotsschilder. An einem Spielplatz stand der klare Kinderwunsch: „Wir wollen spielen“.

Alle aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Niedersachsen findest du HIER. (abr mit dpa)