Braunschweig 

Braunschweig: Mercedes-Fahrer liefert sich irre Verfolgungsfahrt mit der Polizei – fast endet sie im Desaster

Mitten in Braunschweig hat es eine Verfolgungsfahrt gegeben. Der Fahrer eines Mercedes wollte sich nicht von der Polizei kontrollieren lassen und gab stattdessen Vollgas... (Symbolbild)
Mitten in Braunschweig hat es eine Verfolgungsfahrt gegeben. Der Fahrer eines Mercedes wollte sich nicht von der Polizei kontrollieren lassen und gab stattdessen Vollgas... (Symbolbild)
Foto: imago images / Gottfried Czepluch

Braunschweig/Gifhorn. Ein Autofahrer hat sich in Braunschweig eine halsbrecherische Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Nur dank viel Glück wurde dabei niemand verletzt oder sogar getötet.

Laut Polizei Braunschweig wollten Beamte am Montag gegen 10.30 Uhr in der Innenstadt den Fahrer eines schwarzen Mercedes kontrollieren. Anstatt auf die Haltezeichen zu reagieren, gab der Mann dann aber Vollgas...

Mercedes-Fahrer rast Polizei Braunschweig davon

Mit hohem Tempo raste er über mehrere rote Ampeln, wodurch er andere Verkehrsteilnehmer und Passanten in Lebensgefahr brachte. Gleich mehrere Streifenwagen der Polizei Braunschweig nahmen die Verfolgung auf – inklusive Blaulicht und Sirene.

Raser brettert über Autobahnen – ohne Rücksicht

Auch das schien den Raser nicht zu beeindrucken. Er fuhr über die A39 auf die A391 – „weiterhin in riskanter und rücksichtsloser Fahrweise“, so die Beamten. Demnach war er mehrmals viel schneller unterwegs als es erlaubt war. Und wieder kam es zu gefährlichen Situationen.

Braunschweig: Radfahrer muss zur Seite springen

Besonders brenzlig wurde es dann, als der Mercedes-Fahrer über die A392 bis nach Watenbüttel gelangt war. Hier erwischte er mit seinem Daimler beinahe einen Fahrradfahrer, der auf dem dortigen Radweg unterwegs war. Der Radfahrer konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite retten.

Der Raser fuhr anschließend über die B214 und die B4 in Richtung Norden weiter – und steuerte dabei auch immer wieder in den Gegenverkehr...

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Weiteren Polizeibeamten war es zwischenzeitlich gelungen, den Fahrer des Mercedes zweifelsfrei zu identifizieren. Deswegen entschied sich die Polizei, die Verfolgung abzubrechen.

Kurz danach konnten Beamte der Polizei in Gifhorn den Verdächtigen antreffen. Sie brachten den mutmaßlichen Raser zur Polizeiwache in Braunschweig, wo mehrere Strafverfahren gegen den 51 Jahre alten Mann eingeleitet wurden.

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Polizei Braunschweig sucht nach Verfolgungsfahrt Zeugen

Die Polizei Braunschweig bittet jetzt Zeugen, die selbst durch den Mercedes-Fahrer gefährdet wurden oder die Fahrweise des Mannes insbesondere bei dem Beinahe-Unfall in Watenbüttel beobachtet haben, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Nummer 0531/476-2516 zu melden. Auch der betroffene Radfahrer wird gebeten, sich zu melden. (ck)