Braunschweig 

Braunschweig: Tödliches Drama im Ölper See – Mann (†38) ertrinkt

Am Ölper See in Braunschweig kam es zu einem tragischen Unglück.
Am Ölper See in Braunschweig kam es zu einem tragischen Unglück.
Foto: Jörg Koglin

Braunschweig. Tragischer Unfall in Braunschweig. Am späten Freitagabend ist ein Mann zum Baden in den Ölper See bei Braunschweig gesprungen. Er tauchte nicht wieder auf – und ertrank.

Braunschweig: Tragödie am Badesee

Passanten hatten die Feuerwehr Braunschweig darüber informiert, dass am Ölper See eine Person im Wasser untergegangen sei. Der schnell eingetroffenen Wasserrettung berichteten sie vor Ort, dass ein Freund etwa zehn Meter vom Ufer im Ölper See untergegangen sei.

Zwei Passanten sollen zu diesem Zeitpunkt auch schon im Wasser nach dem 38-jährigen Mann gesucht haben. Sofort ließen die Einsatzkräfte zwei Rettungsboote ins Wasser und suchten den geschilderte Seebereich nach der Person ab.

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Polizei verschießt Leuchtmunition

Parallel wurden die Rettungstaucher der Berufsfeuerwehr Wolfsburg, ein Polizeihubschrauber mit einer Wärmebildkamera, zwei Ortsfeuerwehren sowie die Notfallseelsorge zur Einsatzstelle alarmiert.

Die Polizei hat zunächst zunächst Leuchtmunition verschossen in der Hoffnung, so die Person an der Oberfläche zu erkennen – leider erfolglos. Danach stellte die Feuerwehr zahlreiche Beleuchtungsgeräte auf.

Die Ortsfeuerwehren suchten den Uferbereich ab, während die Berufsfeuerwehr die Suche auf dem Wasser mit Unterstützung des Polizeihubschraubers durchführte.

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Schlechte Sicht unter Wasser

Als die Rettungstaucher zur Suche ins Wasser gegangen sind, war die Sicht im Wasser „gleich Null“, wie die Feuerwehr Braunschweig mitteilt. Nach wenigen Minuten Suche gab es traurige Gewissheit: Ein Rettungstaucher fand den 38-Jährigen etwa zehn bis zwölf Meter vom Ufer entfernt in sechs Metern Tiefe.

Am Ufer wurde von der Notärztin unmittelbar die Reanimation eingeleitet, doch sie hat nur noch den Tod feststellen können. Die anwesenden Passanten am Ufer wurden von der Notfallseelsorge betreut.

Die Kripo ermittelt nun, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. (vh)