Braunschweig 

Braunschweig: Mann beobachtet irres Wetter-Phänomen – das steckt dahinter

Einem Fotografen aus Braunschweig ist eine sensationelle Aufnahme gelungen. (Symbolbild)
Einem Fotografen aus Braunschweig ist eine sensationelle Aufnahme gelungen. (Symbolbild)
Foto: imago images / MiS

Braunschweig. Ein Mann aus Braunschweig hat einen irren Schnappschuss gemacht.

Beim Blick in den Nachthimmel von Braunschweig war ihm etwas aufgefallen.

Mann aus Braunschweig fotografiert Leuchtende Nachtwolken

Seine spektakuläre Aufnahme postete er bei Twitter – und bekommt viel Lob dafür. Aber was ist auf dem Foto zu sehen? Es handelt sich um Leuchtende Nachtwolken – und damit um ein Wetter-Phänomen, was noch nicht komplett erforscht ist.

Leuchtende Nachtwolken kannst du erst dann sehen, wenn die Sonne entweder schon untergegangen oder aber noch nicht wieder aufgegangen ist.

„Steht die Sonne zwischen 6° und 16° unter dem Horizont, dann ist es zwar schon fast oder ganz dunkel, die Nachtwolken in Höhen von 81 bis 85 Kilometern werden aber noch von der Sonne angestrahlt“, erklärt ein Meteorologe bei „Kachelmannwetter“.

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Leuchtende Nachtwolken sieht man vor allem im Juni und Juli

Die Wolken leuchten silbrig bis leicht gelblich. Die größte Chance, sie zu sehen, hast du im Juni und Juli am Nordhimmel. In Großstädten ist es schwieriger, leichtende Nachtwolken zu sehen.

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Das Besondere: Die Forscher sind sich noch nicht ganz klar darüber, wie Leuchtende Nachtwolken entstehen. Klar ist: Sie bilden sich weit oberhalb der Troposphäre, in der sich das Wetter-Geschehen abspielt. Konkret gesagt bilden sie sich in der Mesopause – und damit in der kältesten Schicht innerhalb der Erdatmosphäre.

Leuchtende Nachtwolken bestehen aus Eiskristallen. Allerdings ist bis zum heutigen Tage unklar, woran sich die Kristalle anlagern. Manche Experten meinen, dass die Kristallisationskerne aus einem Material bestehen könnten, das beim Verglühen von Meteoren freigesetzt wird. (ck)