Braunschweig 

Braunschweig: Zuwachs für den Flughafen – bald landen hier DIESE Maschinen

Am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg landen bald einige Airbus-A320.
Am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg landen bald einige Airbus-A320.
Foto: imago images / Raimund Müller; imago images / regios24

Braunschweig. Wer in nächster Zeit in Braunschweig in den Himmel guckt, der wird vielleicht verwundert sein. Nicht bloß wegen des Komets Neowise, den man aktuell am Nachthimmel beobachten kann, sondern wegen der großen Flugzeuge, die gerade häufiger als sonst über die Stadt fliegen.

Der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg ist nicht als hoch frequentierter Flughafen bekannt. Mit den Passagier-Zahlen im Millionen-Bereich kann er nicht mithalten. Doch in den nächsten Tagen werden einige Neuzugänge auf dem Rollfeld des Flughafens anrollen. Und das hat einen guten Grund: Denn der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg hat einen Deal mit dem französischen Flugzeugbauer Airbus geschlossen. Ursache dafür ist die Corona-Pandemie. Wir verraten dir, was genau hinter dem Arrangement steckt.

Braunschweig: Große Maschinen landen am Flughafen

Es ist schon etwas paradox: Wegen der Corona-Krise herrscht in vielen Abflughallen an deutschen Flughäfen noch vergleichsweise gähnende Leere. und das trotz Sommerferien. Sicher, die ersten Ferienflieger sind bereits wieder gestartet, doch mit dem Trubel aus der Vor-Corona-Zeit ist das Passagieraufkommen wirklich nicht zu vergleichen.

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Das ist der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg:

  • Einer von zwei Verkehrsflughäfen in Niedersachsen
  • Liegt acht Kilometer nördlich von Braunschweig an der A2
  • Er gilt als bedeutendes Zentrum der luftfahrttechnischen Forschung
  • 2018 gab es rund 132.000 Passagiere und mehr als 26.000 Flugbewegungen

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Und ausgerechnet in dieser Zeit sollen am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg mehrere große Airbus A320-Maschinen landen? An einem so kleinen Flughafen? Das stimmt – und zwar aus einem ganz bestimmten Grund.

Ab August wird Airbus nämlich bis zu 15 Flugzeuge auf dem Rollfeld des Flughafens parken. Wegen der Corona-Pandemie müssen sie dort auf ihre Auslieferung warten. Sie können nicht direkt nicht an die weltweit verteilten Fluggesellschaften ausgeliefert werden.

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So kannst du die Maschinen selbst in Augenschein nehmen

Die positive Nachricht für die Braunschweiger: Den Fluglärm über der Stadt wird der Airbus-Park-Deal also voraussichtlich nur unwesentlich beeinflussen. Schließlich landen die Flugzeuge nur einmal auf dem Rollfeld, bis sie dann wieder abheben um zur Fluggesellschaft gebracht zu werden.

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Auch für den Flughafen selbst ist der Deal reizvoll. Schließlich zahlt Airbus für die Nutzung des Rollfelds sowie für die Nutzung von Büros und Garagen, da der Flugzeugbauer die Maschinen mit eigenem Personal betreuen will. Dadurch wird das Defizit des Flughafens nach Auskunft von Geschäftsführer Michael Schwarz spürbar entlastet.

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Wenn du dir selbst ein Bild von den großen Maschinen machen willst, die bald um die Ecke stehen, hast du auch dazu am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg ebenfalls die Möglichkeit: Eine Maschine soll nämlich extra für Besucher vor der Terrasse geparkt werden. (dav)