Braunschweig 

Braunschweig: Kuriose Pläne in Gliesmarode sorgen für harsche Kritik: „Wir sind sauer“

In Braunschweig Gliesmarode soll bald ein Bordell entstehen. Das passt einigen im Stadtteil gar nicht.
In Braunschweig Gliesmarode soll bald ein Bordell entstehen. Das passt einigen im Stadtteil gar nicht.
Foto: imago images/Google Maps/Montage

Braunschweig. Es sind Pläne, die in Braunschweig nicht nur für freudige Gesichter sorgen. Im Gegenteil. Die Empörung ist hörbar in Braunschweig. An der Berliner Straße in Gliesmarode soll ein neues Bordell entstehen. Dem Bezirksrat passt die Entscheidung der Stadt gar nicht.

Braunschweig: Bordell soll eröffnen – Bezirksbürgermeister erbost

„Wir sind ausgesprochen sauer über diese Entscheidung. Wir hatten uns klar gegen das Vorhaben ausgesprochen“, beschwert sich Bezirksbürgermeister Gerhard Stülten (SPD) gegenüber der „Braunschweiger Zeitung“.

Seine Stellvertreterin verweist auf die Familien mit Kindern, die im Umfeld wohnen. „Ich wäre geschockt, wenn bei mir vor der Tür plötzlich ein Bordell öffnen würde“, meint sie.

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Spielhalle soll im Erdgeschoss erhalten bleiben

Der „bordellartige Betrieb“, so heißt es in der Mitteilung der Stadt, soll in den ersten Stock des Gebäudes ziehen, das aktuell komplett an „Löwen Play“ vermietet wird. Die Spielhalle soll im Erdgeschoss erhalten bleiben und hat nichts mit dem Bordell eine Etage höher zu tun.

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Noch sind die Pläne allerdings nicht abgesegnet. Die Stadt kann über Bebauungspläne einen solchen Betrieb noch verhindern. Wie ein benachbartes Unternehmen reagiert, kann du bei der „Braunschweiger Zeitung“ nachlesen. (mb)