Braunschweig 

Braunschweig: Ist dein Stadbezirk bald Geschichte? Stadt arbeitet an diesem Plan

In Braunschweig stehen Änderungen an.
In Braunschweig stehen Änderungen an.
Foto: imago images / McPHOTO/F.Scholz

Braunschweig. Steht in Braunschweig eine große Umplanung bevor? Darauf deutet zumindest einiges hin.

Nachdem der Plan bereits seit Monaten in der Stadtverwaltung von Braunschweig Wellen geschlagen hatte, findet er jetzt auch in der Politik immer größeren Anklang. Für einige Braunschweiger und Braunschweigerinnen bedeutet er wohl ein Abschied-Nehmen von ihrem aktuellen Stadtteil. Den wird es dann in seiner aktuellen Form nicht mehr geben.

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Braunschweig: In Zukunft nur noch Zwölf Stadtbezirke

In Braunschweig könnte sich demnach in Zukunft einiges ändern. Die Anzahl der Stadtbezirke soll radikal reduziert werden. Statt 19 sollen es in Zukunft nur noch zwölf sein.

Die Stadtverwaltung hat dem Rat der Stadt nun einen entsprechenden Vorschlag vorgelegt. Die Reduzierung auf zwölf Bezirke sei demnach die Lösung, die bei der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) und den Fraktionen den meisten Anklang gefunden habe. Im Juli hatten sich die Parteien in einem Workshop zusammengesetzt.

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Zunächst waren von der KGSt sogar nur acht Bezirke vorgeschlagen worden, aus der Politik waren jedoch Stimmen für eine Lösung mit zwölf Bezirken laut geworden. Ordnungs- und Rechtsdezernent Thorsten Kornblum hofft durch die Anpassung vor allem, Kosten sparen zu können – und zwar nicht zu knapp.

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Rund 50.000 Euro betrage das jährliche Einsparungspotenzial. Diese setzen sich im Wesentlichen aus Einsparung von Aufwandsentschädigungen und Fraktionspauschalen zusammen.

So sieht die Planung konkret aus

Diese Bezirke sollen zusammengelegt werden:

  • Hondelage und Volkmarode
  • Innenstadt und Viewegsgarten-Bebelhof
  • Stöckheim-Leiferde und Heidberg-Melverode
  • Timmerlah-Geitelde-Stiddien, Broitzem und Rüningen
  • Veltenhof-Rühme und Wenden-Thune-Harxbüttel
  • Nordstadt und Schunteraue

Unverändert sollen bleiben:

  • Wabe-Schunter-Beberbach
  • Östliches Ringgebiet
  • Südstadt-Rautheim-Mascherode
  • Weststadt
  • Westliches Ringgebiet
  • Lehndorf-Watenbüttel

Der Rat der Stadt entscheidet in seiner Sitzung am 29. September über die Reduzierung der Stadtbezirke. Spätestens dann herrscht also Gewissheit, wie die Neuordnung in der Stadt aussehen wird. Dabei ist die Stadt unter gewissen Zeitdruck: Eine Neustrukturierung der Bezirke muss bis zum Ende einer Wahlperiode abgeschlossen sein.

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Deshalb, so Kornblum, müsse man bereits so frühzeitig im Rat die entsprechende Planung vorantreiben. Falls du dich noch einmal selbst in den Vorschlag der Stadt einlesen möchtest: Den gesamten Text findest du >>> hier. (dav)