Braunschweig 

AfD Braunschweig will neuen Namen für Bahnhofsvorplatz – so soll er bald heißen

Braunschweig: Wenn es nach der AfD geht, wird der Bahnhofsvorplatz umbenannt.
Braunschweig: Wenn es nach der AfD geht, wird der Bahnhofsvorplatz umbenannt.
Foto: imago images / imagebroker

Braunschweig. In Braunschweig hat die AfD einen Antrag eingereicht, der den Bahnhofsvorplatz betrifft.

Geht es nach der AfD Braunschweig, soll dieser nämlich einen neuen Namen bekommen.

Braunschweig: AfD will Bahnhofsvorplatz umbenennen

In der Sitzung des Rats der Stadt Braunschweig am Dienstag kommender Woche soll über den Antrag diskutiert werden.

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Das ist Braunschweig:

  • Braunschweig ist eine Großstadt in Niedersachsen
  • Sie befindet sich im Süden des Bundeslandes
  • Die Stadt umfasst eine Fläche von 192 Quadratkilometern
  • Etwas weniger als 250.000 Menschen leben in Braunschweig

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Aktuell trägt der Platz den Namen des vierten deutschen Bundeskanzlers – Willy Brandt (SPD). Käme der Vorschlag der AfD unwahrscheinlicherweise durch, trüge der Platz nicht mehr den Namen eines Politikers.

Braunschweig: AfD möchte Bahnhofsvorplatz SO umbenennen

Als neuen Namensgeber schlägt die AfD Braunschweig Max Jüdel vor. Wie es in dem Antrag heißt, sei nach ihm bis jetzt nur eine „bedeutungslose Straße in Braunschweigs Südstadt“ benannt.

Das würde „der Bedeutung dieses großen Wohltäters und Unternehmers der Stadt nicht gerecht.“

Braunschweig: Wird der Bahnhofsvorplatz umbenannt?

Der Bahnhofsvorplatz in Braunschweig eigne sich laut dem Antrag der AfD als Träger des Namens von Max Jüdel, da er aufgrund der Lage, Größe und verkehrlichen Bedeutung ein prominenter Platz sei. Die Umbennenung würde eine Anerkennungsform im Hinblick auf seine Verdienste für Braunschweig darstellen.

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Max Jüdel wurde 1845 als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Braunschweig geboren. Nach der Übernahme des Textilgeschäfts seines Vaters gründete er 1873 die „Eisenbahnsignal-Bauanstalt Max Jüdel & Co.“. Sie produzierten und vertrieben Stellwerke, elektrische Blockwerke und elektromechanische Weichen.

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Max Jüdel gehörte zu den größten Arbeitegern in Braunschweig. Als er am 9. Oktober 1910 starb, vermachte er sein gesamtes Vermögen der Stadt, unter der Auflage es für eine Stiftung für soziale Projekte zu verwenden. (gb)