Braunschweig 

Braunschweig: Schock-Erlebnis bei Straßenbahn-Fahrt – „Was stimmt mit den Menschen nicht?“

Ein Mann hat an einer Straßenbahnhaltestelle in Braunschweig etwas beobachtet, was ihn sehr wütend gemacht hat. (Symbolbild)
Ein Mann hat an einer Straßenbahnhaltestelle in Braunschweig etwas beobachtet, was ihn sehr wütend gemacht hat. (Symbolbild)
Foto: imago images / Ralph Peters

Braunschweig. Diese Straßenbahn-Fahrt in Braunschweig am Donauknoten wird ein Mann wohl nicht mehr so schnell vergessen. In der Bahn machte er eine Beobachtung, die ihn wütend und schockiert zurückließ. Sein Erlebnis teilte er wenig später auf Facebook mit.

Das, was er an der Straßenbahn in Braunschweig beobachtete, war nämlich einfach leichtsinnig.

Braunschweig: Mann beobachtet Mutprobe

Der Mann machte am Mittwoch in Braunschweig am Donauknoten an den Straßenbahngleisen eine Entdeckung, die ihn so schnell nicht mehr los ließ.

Der Mann, der mit einer Frau und einem kleinen Kind unterwegs war, hatte beobachtet, wie sich ein junger Mann hinten auf die Kupplung der Straßenbahn setzte und seelenruhig mitfuhr. Sein vermutetes Ziel: „Schön Bilder machen und seine Freunde in der Bahn beeindrucken“, so der Facebook-Schreiber.

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Das ist die Stadt Braunschweig:

  • liegt im Südosten von Niedersachsen
  • ist die zweitgrößte Stadt in dem Bundesland nach Hannover
  • hat 19 Stadtbezirke und 249.406 Einwohner (Stand: Dezember 2019)
  • Oberbürgermeister ist Ulrich Markurth (SPD)

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Im nächsten Moment dann der Schock: Der blinde Passagier fällt herunter, fliegt auf das Gleisbett – „und lacht nicht mehr, sondern hinkt davon“, schildert der Braunschweiger seine Beobachtung. Er fragt sich: „Was stimmt denn mit den Menschen nicht?“

Gleichzeitig hat er wenig Mitleid mit der Verletzung des jungen Mannes: „Die Schmerzen wird er noch einige Zeit haben!“

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Braunschweig: Mann fassunglos – „Was wäre gewesen, wenn...“

Doch damit hat sich die Aufregung des Facebook-Schreibers noch lange nicht erledigt. „Schade, dass hinten keine Kamera hing, die diesen Schwachkopf identifizieren könnte“, führt er aus.

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Der Schreiber macht sich vor allem Sorgen um Unbeteiligte, welche die Folgen des Spektakels möglicherweise hätten ansehen müssen. Er fragt: „Was wäre gewesen, wenn sich dieser Schwachkopf das Genick gebrochen hätte? Wie sollte man das den Kindern, die da standen, erklären?“

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Vielen andere Facebook-Nutzer aus Braunschweig ist die Thematik nicht fremd, einige haben selbst die gleichen Beobachtungen gemacht.

Viele sind der Meinung, dass in solch einem Fall direkt die Polizei kontaktiert werden sollte – sowohl zum Wohle der betroffenen Person, als auch des Straßenbahnfahrers und möglicher unbeteiligter Zeugen.

Straßenbahn-Unglück im August

Erst im August war es in Braunschweig zu einem Straßenbahn-Unglück gekommen. Damals waren zwei Straßenbahnen miteinander kollidiert, mehrere Menschen wurden verletzt. Mehr dazu >>> hier. (kv)