Braunschweig 

„Gefragt – Gejagt“ (ARD): Kandidat aus Braunschweig verrät – SO läuft es hinter den Kulissen

Braunschweiger Michal Kuhna mit Alexander Bommes bei der ARD-Show „Gefragt - Gejagt“.
Braunschweiger Michal Kuhna mit Alexander Bommes bei der ARD-Show „Gefragt - Gejagt“.
Foto: ARD

Hamburg/Braunschweig. Es grenzt schon fast an ein kleines Wunder, dass Michael Kuhna aus Braunschweig endlich im Studio von „Gefragt – Gejagt“ stehen konnte. Denn hinter ihm liegen so einige verpasste Chancen. Doch dieses Jahr sollte es endlich soweit sein – er durfte als Kandidat in die ARD-Show „Gefragt – Gejagt“.

Im Gespräch mit news38 hat der 47-Jährige erzählt, wie das lief mit seiner Bewerbung, dem Casting – und wie es hinter den Kulissen von „Gefragt – Gejagt“ zugeht.

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„Gefragt – Gejagt“: Kandidat aus Braunschweig tritt an

Eigentlich hatte der Braunschweiger, der beim Deutschen Roten Kreuz in Peine arbeitet, mit dem Kapitel „Gefragt – Gejagt“ schon abgeschlossen.

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Denn seine Bewerbung hatte er vor etwa drei bis vier Jahren abgeschickt. Dann blieb es lange still, bis der examinierte Altenpfleger vor etwa zwei Jahren eine Einladung zum Casting erhielt.

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Das ist „Gefragt – Gejagt“:

  • Quizsendung in der ARD
  • vier Kandidaten treten gegen einen Jäger an
  • die Jäger stammen dabei aus der deutschen Quiznationalmanschaft
  • zuerst versucht jeder Kandidat eine Einzelsumme zu erspielen
  • die summierten Einzelsummen müssen am Ende gegen den Jäger verteidigt werden

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„Das war fast spannender als die Sendung selbst, weil ich im Gegensatz zu der Show selbst natürlich keine Ahnung hatte, was mich erwartet“, erzählt Michael unserer Redaktion.

Beim Casting in Hamburg musste er zunächst seine Kameratauglichkeit beweisen und ein paar Fragen zu seinem Allgemeinwissen beantworten. Kein Problem für ihn – schließlich moderierte er nebenberuflich fast 16 Jahre lang im Braunschweiger Lokalradio und im Fan-Radio von Eintracht Braunschweig.

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Michael erhält erste Einladung – und sagt ab!

Als er monatelang keine Rückmeldung erhält, geht Michael nicht mehr davon aus, dass er es noch zu „Gefragt – Gejagt“ schaffen wird: „Ich hab gedacht, die melden sich nicht mehr.“ Doch dann die überraschende Rückmeldung: Michael wird für eine Aufzeichnung im April eingeladen. Und sagt ab! Und das aus einem triftigen Grund.

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„Wegen meines Berufs. Das war ja mitten in der Corona-Hochzeit, das konnte ich als Altenpfleger nicht riskieren“, sagt Michael. Und doch haben wir den 47-Jährigen am Montag bei „Gefragt – Gejagt“ über die Bildschirme flimmern sehen. Wie das möglich ist? Wenige Monate nach seiner Absage erhält er eine zweite Anfrage, diesmal für eine Aufzeichnung im August.

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Diesmal packt Michael die Gelegenheit beim Schopf. Bis zur Aufzeichnung rät er monatelang im TV und über die ARD-Quizz-App mit. Ende August ist es dann endlich so weit. Als er von der Zeit hinter der Bühne berichtet, gerät der Braunschweiger ins Schwärmen.

So läuft es hinter der Bühne

„Das Team von ‚Gefragt – Gejagt‘ ist wirklich spitze. Alle waren locker, flockig und jung. Man wurde sofort mit offenen Armen empfangen, in die Umkleidekabine geführt, mir wurde etwas zu essen und zu trinken angeboten. Auch Alexander Bommes ist ein total lockerer Typ. Alle haben einem wirklich das Gefühl gegeben: Du kannst dich hier nicht blamieren.“

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Dass er am Ende als Vierter in die Schnellfragerunde musste, habe ihm ebenfalls gegen die Nervosität geholfen. „Da konnte ich mich schon etwas akklimatisieren“, lacht Michael.

Mit einem Einzug ins Finale hatte er eigentlich nicht gerechnet – schließlich sind die Jäger richtig harte Brocken – umso mehr freute er sich über die Chance auf den großen Gewinn. Alles über Michaels Auftritt kannst du auch noch einmal >>> hier nachlesen.

Neue Freunde statt dicker Taschen

9.000 Euro wären für das Team drin gewesen. Am Ende war der Jäger jedoch zu stark. „Mit dem Geld hätte ich wahrscheinlich eine USA-Reise geplant, nach Kalifornien, San Francisco oder Las Vegas.“

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Statt dem Geld nimmt er eine tolle Erfahrung mit nach Hause – und neue Freunde. „Die anderen Kandidaten, das war wirklich eine Top-Truppe. Wir vier waren nach der Aufzeichnung noch gemeinsam etwas Essen und in einer Bar. Über Whatsapp halten wir weiter Kontakt.“ Ein Gewinn, von dem er vielleicht länger etwas hat, als von ein paar tausend Euro. >> HIER siehst du Michaels Auftritt noch mal!

Manchmal gerät übrigens auch Moderator Alexander Bommes ins Straucheln. Zuletzt brachte ihn eine Dating-Frage aus dem Konzept. Warum, das liest du hier. (dav)