Braunschweig 

Hund in Braunschweig: Aufgepasst! So viel musst du bald für deinen Vierbeiner zahlen

In Braunschweig warnt die Polizei vor präparierten Giftködern! Hundehalter sollten deswegen besonders aufmerksam sein. (Symbolbild)
In Braunschweig warnt die Polizei vor präparierten Giftködern! Hundehalter sollten deswegen besonders aufmerksam sein. (Symbolbild)
Foto: imago images / Eibner Europa

Braunschweig. Hundebesitzer, Ohren gespitzt! Ab kommendem Jahr musst du für deinen Hund in Braunschweig tiefer in die Tasche greifen als zuvor. Das hat hat der Rat der Stadt Braunschweig beschlossen.

Zumindest dann, wenn du bestimmte Kriterien erfüllst.

Braunschweig: So viel zahlst du künftig für deinen Hund!

Die Stadt Braunschweig hat entschieden: Künftig wird die Hundesteuer um 40 Prozent erhöht. Allerdings nur für alle Zweithunde und jeden weiteren Hund. Die Regelung greift ab dem 1. Januar 2021.

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Das ist die Hundesteuer:

  • ist eine Gemeindesteuer
  • damit wird das Halten von Hunden besteuert
  • wird als Jahressteuer abgerechnet

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Für deinen Ersthund zahlst du weiterhin 120 Euro, unabhängig davon, ob du ihn schon als Haustier hältst oder aber nach dem 1. Januar 2021 kaufst.

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Anders sieht es bei Zweithunden aus. Dort bezahlst du aktuell 144 Euro, ab kommenden Jahr steigt der Satz auf 204 Euro. Ab drei Hunden bezahlst du nach aktuellem Stand 180 Euro, ab 2021 dann 204 Euro.

Nach Beschluss: Ausnahme bei gefährlichen Hunden

Eine Ausnahme gibt es bei Hunden, die als gefährlich eingestuft werden. Die fallen nämlich nicht unter die Erhöhung der Hundesteuer. Zumindest nicht, wenn du sie vor dem 31. Dezember 2020 angeschafft hast. Das sorgt vor allem bei den Grünen für Freude. Denn bei ihnen entstand die Sorge, dass als gefährlich eingestufte Hunde ins Tierheim abgeschoben werden könnten, würden sie zu viel kosten.

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Allerdings musst du für als gefährlich eingestufte Hunde mehr Geld zahlen, wenn du dir nach dem 31. Dezember 2020 einen anschaffst. Dann zahlst du statt der momentanen 600 Euro 804 Euro. (abr)