Braunschweig 

Braunschweig bekommt zwei neue Bahnhöfe – das sind die Pläne

An zwei Stellen in Braunschweig entstehen neue Bahnhöfe.
An zwei Stellen in Braunschweig entstehen neue Bahnhöfe.
Foto: imago images/ Google Maps

Braunschweig bekommt zwei neue Bahnhöfe! Wie die Braunschweiger Zeitung berichtet, sollen die Planungsaufträge noch diesen Montag vergeben werden. Nach mehr als 40 Jahren sollen wieder Züge in Bienrode und Leiferde abfahren.

Braunschweig: Bienrode und Leiferde bekommen Bahnhöfe

Die Pläne entstammen der Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und CDU. „SPD und CDU wollen durch die Reaktivierung von Bahnstrecken und Haltepunkten sowie verbesserte Taktungen den Schienenpersonennahverkehr stärken und länderübergreifende Kooperationen ausbauen“, setzen die beiden Parteien fest.

Überall in Niedersachsen sind Möglichkeiten zur Reaktivierung von Bahnhöfen geprüft worden. Dafür müssen folgende sieben Kriterien stimmen:

  • Das Einwohnerpotenzial im 1,5 km-Radius liegt über 2.000 Einwohner
  • Die Entfernung zum nächsten Haltepunkt/Bahnhof beträgt mehr als drei Kilometer
  • Der Hauptort liegt direkt an der Schienenstrecke
  • Die Strecke wird von einer Regional (RB)- oder S-Bahn bedient
  • Die Anschlüsse in den Knotenbahnhöfen sind nicht gefährdet
  • Es entsteht möglichst kein Mehraufwand durch zusätzliche Fahrzeuge
  • Die fahrplantechnische Machbarkeit ist gegeben

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Nach 40 Jahren sollen wieder Züge in Bienrode und Leiferde halten

Alle diese Anforderungen erfüllen die Standorte Bienrode und Leiferde. Dort bestanden bereits Bahnhöfe, die jedoch 1977 beziehungsweise 1976 geschlossen wurden. Wie die Braunschweiger Zeitung weiter berichtet, sollen für die Reaktivierung in Bienrode Kosten von 1,5 Millionen Euro anfallen. Eine Prognose geht davon aus, dass hier täglich 750 Menschen ein- und aussteigen werden.

In Leiferde sieht die Lage anders aus: Dort müssten vier Gleise umgebaut werden. Daher liegen die Kosten hier bei fünf Millionen Euro. Es wird mit 500 Fahrgästen täglich geplant. Land, Bahn und Regionalverband Großraum Braunschweig übernehmen die Kosten.

>> Wann mit dem Bau begonnen werden soll, kannst du bei der Braunschweiger-Zeitung lesen.