Braunschweig 

Braunschweig: Gift mitten in der Innenstadt? Polizei warnt Eltern und Tier-Halter eindringlich

Immer wieder finden Passanten tote Vögel in Braunschweig. (Symbolbild)
Immer wieder finden Passanten tote Vögel in Braunschweig. (Symbolbild)
Foto: imago images

Braunschweig. Treiben in Braunschweig Tierhasser ihr Unwesen? Gegen 13 Uhr wurden im Bereich Bohlweg / Georg-Eckert-Straße drei tote Krähen aufgefunden, die in der Nähe eines Baumes lagen.

Unterhalb des Baumes waren die kleinen Steine stellenweise rötlich verfärbt. Der Tierschutz wurde umgehend verständigt, die Polizei sprach eine deutliche Warnung an Eltern und Tierhalter in Braunschweig aus.

Gleiche Beobachtungen wurden im Bereich Magnitor und Steinweg in Braunschweig gemacht.

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Das ist die Stadt Braunschweig:

  • liegt im Südosten von Niedersachsen
  • ist die zweitgrößte Stadt in dem Bundesland nach Hannover
  • hat 19 Stadtbezirke und 249.406 Einwohner (Stand: Dezember 2019)
  • Oberbürgermeister ist Ulrich Markurth (SPD)

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Braunschweig: Giftige Steine werden untersucht

Es wird derzeit davon ausgegangen, dass es sich bei der roten Substanz um Rattengift oder eine ähnliche, für Tiere schädliche Substanz handeln könnte, so dass die Feuerwehr Braunschweig die Fundstellen gereinigt hat.

Braunschweig: Schockierender Fund in der Stadt

News38-Leserin Renata Wyganowska fielen tote Vögel im Stadtgebiet auf. In ihrer Nähe entdeckte sie außerdem „Weizen, vermischt mit bunten Körnern verstreut.“ Renata vermutet, dass es sich auch dabei um Rattengift handele.

Sie hat eine böse Vermutung: „Rabenkrähen zählen zu den geschützten Singvögeln. Wahrscheinlich galt dieser 'Giftanschlag' den Tauben! Diese sind in einer großen Population in der Innenstadt vertreten.“

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Eine Probe der rotverfärbten Steine wurde gesichert und ein Verfahren nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet.

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Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch an anderen Stellen im Stadtgebiet weitere giftige Stoffe ausgelegt wurden, werden vor allem Eltern mit kleinen Kindern, aber auch Tierhalter in Braunschweig gebeten, besonders darauf zu achten, dass keine gesundheitsschädlichen Stoffe vom Boden aufgenommen werden. (red)