Braunschweig 

Braunschweig: Fachkräftemangel an Klinikum – SIE sollen für Entlastung sorgen

Das Klinikum in Braunschweig bekommt mehr als zwei Dutzend neue Pflegefachkräfte. (Symbolbild)
Das Klinikum in Braunschweig bekommt mehr als zwei Dutzend neue Pflegefachkräfte. (Symbolbild)
Foto: imago images / Westend61

Braunschweig. Das Klinikum in Braunschweig bekommt mehr als zwei Dutzend neue Pflegefachkräfte.

Für den Job am Klinikum in Braunschweig haben die 25 Pflegerinnen und Pfleger bis zu 10.000 Kilometer zurückgelegt – denn sie stammen von den Philippinen und haben ihre Qualifikation zum Teil bereits in mehreren Auslandsstationen unter Beweis gestellt.

Braunschweig: Klinikum arbeitet 25 neue Pflegekräfte ein

In den vergangenen Wochen sind die neuen Pflegefachkräfte in Braunschweig angekommen. Nach überstandenem Corona-Test und häuslicher Quarantäne, werden die Neuankömmlinge nun unter strengen Hygieneauflagen eingearbeitet. Ihren künftigen Arbeitsplatz werden sie in verschiedenen Bereichen des Klinikums Braunschweig haben – dazu zählen die OPs, Normalpflegestationen, die Intensivstationen und die Notaufnahme, teilte das Klinikum mit.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere neuen Mitarbeitenden in Kürze in ihren Teams eingearbeitet werden und auch darüber, dass der Start in Deutschland bislang so gut geklappt hat“, meint Pflegedirektor Christian Faßmann. Mit der Rekrutierung philippinischer Pflegekräfte wirkt das Klinikum Braunschweig dem Fachkräftemangel entgegen. Die Kooperation wurde bereits vor mehr als einem Jahr in die Wege geleitet und läuft über eine spezialisierte Recruiting Firma, die den Wechsel der asiatischen Fachkräfte intensiv begleitet.

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So haben die neuen Klinikums-Mitarbeiter Sprachkurse durchlaufen und wurden bereits mit ihren künftigen Aufgaben sowie der deutschen Kultur „vertraut“ gemacht.

Theorie-Kurs dauert rund 400 Stunden

Ina Wegner, stellvertretende Pflegedirektorin, erklärt: „Die neuen Pflegenden werden bei ihrem Start hier eng begleitet. Sie müssen sich an ihrem Arbeitsplatz, in ihren Stationsteams und in unserer Kultur zurecht finden. Dies wird durch die zügige Anerkennung ihres Berufsabschlusses in Deutschland gelingen.“

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Dafür gebe es ein Ausbildungskonzept, dass auf den Bedarf der Pflegekräfte abgestimmt sei. Dieses umfasse etwa 400 Stunden Theorie und werde in den ersten Monaten durchlaufen. (at)