Braunschweig 

Braunschweig: Tödliche Attacke im D-Zug – Urteil steht endgültig fest

Nun ist das Urteil rechtskräftig: Die Revision des 26-jährige Täters ist abgewiesen worden.
Nun ist das Urteil rechtskräftig: Die Revision des 26-jährige Täters ist abgewiesen worden.
Foto: Polizei/ News38

Braunschweig. Nun ist das Urteil rechtskräftig: Der damals 26-Jährige, der in der Kneipe D-Zug in Braunschweig eine Frau (60) erstochen hatte, ist zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt worden.

Das Urteil war bereits am 20. März diesen Jahres ausgesprochen worden, doch der Angeklagte ging in Revision. So befasste sich der Bundesgerichtshof mit dem Urteil – und wies die Revision ab.

Somit ist der Täter wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung rechtskräftig verurteil worden.

Braunschweig: 26-Jähriger stieß Frau (60) Messer ins Herz

Zum Hintergrund: Im Sommer 2019 war es im D-Zug zum Streit zwischen dem damals 26-Jährigen und seine älteren Geliebten gekommen. Sie hatte ihn einige Tage zuvor angezeigt, weshalb der Täter für mehrere Tagen in Untersuchungshaft wanderte.

Er stach der Frau mitten ins Herz und verletzt sie damit tödlich. Damit habe er sich rächen wollen für die, seiner Meinung nach, unbegründete Anzeige.

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Mehr zu dem Fall:

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Täter gilt als schuldunfähig

Der Täter gilt als schuldunfähig. Er leide unter einer krankhaften seelischen Störung, urteilte der Vorsitzende Richter am Landgericht Braunschweig. Das hätten auch zahlreiche medizinische und psychologische Gutachten im Prozessverlauf bewiesen.

Demnach leide der Mann an einem schweren und akuten Fall von paranoider Schizophrenie mit depressiver Symptomatik und Suizid-Gefahr.

Er wird seine Haft in einer psychiatrischen Einrichtung absitzen. (mb)