Braunschweig 

Streik in Niedersachsen: Kitas und Jobcenter dicht – DIESE Städte trifft es jetzt!

Verdi ruft erneut zu Warnstreiks in Niedersachsen auf. Am Mittwoch könnten erneut unter anderem Kitas zubleiben. Alle Infos dazu hier!
Verdi ruft erneut zu Warnstreiks in Niedersachsen auf. Am Mittwoch könnten erneut unter anderem Kitas zubleiben. Alle Infos dazu hier!
Foto: imago images / ZUMA Wire

Braunschweig. Schon wieder soll es einen Streik in Niedersachsen geben.

Und erneut soll der Streik in Niedersachsen vor allem unsere Region treffen!

Streik in Niedersachsen: Verdi will's wissen

Die Gewerkschaft Verdi ruft für kommenden Mittwoch zu weiteren Warnstreiks im öffentlichen Dienst auf. Davon seien unter anderem Kitas, Krankenhäuser, die Agentur für Arbeit, Jobcenter und kommunale Bäder betroffen.

Hier soll gestreikt werden:

  • Braunschweig
  • Göttingen
  • Peine
  • Salzgitter
  • Wolfenbüttel
  • Wolfsburg

Der Streik in Niedersachsen soll „voraussichtlich noch weitere Orte“ treffen, teilte Verdi Süd-Ost-Niedersachsen am späten Sonntagabend mit. Zuletzt hatte es erst vergangenen Dienstag einen Warnstreik bei uns gegeben.

Verdi: „Wir erwarten ein deutliches Signal“

Verdi betont, es sei nicht das Ziel, den Menschen das Leben zu erschweren. „Wir erwarten ein deutliches Signal an die kommunalen Arbeitgeber vor der nächsten Verhandlungsrunde“, heißt es. Diese steht am Donnerstag und Freitag an.

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Mehr von uns:

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Hintergrund der Warnstreiks ist der Tarifstreit im öffentlichen Dienst. Bund und Kommunen hatten vergangene Woche ein Angebot vorlegt, sind damit aber auf massive Kritik der Gewerkschaften gestoßen. Die Arbeitgeber bieten für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten insgesamt 3,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt in drei Jahresstufen an.

Wertmüller: Angebot ist „dreist, respektlos und provokant“

Verdi bezeichnet das Angebot der Arbeitgeber als „dreist, respektlos und provokant“. Mehr Ausdruck fehlender Wertschätzung gehe nicht. So seien neuerliche Warnstreiks unvermeidlich, sagt Sebastian Wertmüller, Geschäftsführer des Verdi-Bezirks Süd-Ost-Niedersachsen.

Er weist auf die aus seiner Sicht verkürzte öffentliche Debatte hin: „Öffentlicher Dienst ist mehr als das Rathaus. Ganz viele haben während des Lockdowns den Laden am Laufen gehalten und haben zum Teil außerordentliche Belastungen und Infektions-risiken auf sich genommen, damit unser alltägliches Leben weitergeht.“

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Die Gewerkschaften fordern bei einer einjährigen Laufzeit ein Lohn- und Gehaltsplus von 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro mehr im Monat für Erzieher, Busfahrer, Müllwerker, Rathausmitarbeiter und zahlreiche andere Angestellte. (ck/dpa)