Braunschweig 

Braunschweig: Wie geht es mit dem Kaufhof-Gebäude weiter? Deshalb steigt der Mietpreis für Nachmieter

Ende Oktober verabschiedet sich Galeria Kaufhof vom Bohlweg aus Braunschweig. Architekturstudierende der TU Braunschweig haben schon Zukunftvisionen – wenn auch rein fiktiv... (Archivbild)
Ende Oktober verabschiedet sich Galeria Kaufhof vom Bohlweg aus Braunschweig. Architekturstudierende der TU Braunschweig haben schon Zukunftvisionen – wenn auch rein fiktiv... (Archivbild)
Foto: imago images / imagebroker

Braunschweig. Erst war es ein Gerücht. Doch schnell wurde aus der Befürchtung Wirklichkeit und nun steht das Galeria Karstadt Kaufhof-Gebäude in Braunschweig leer.

Ein riesiger Bau, der jetzt Stadt, die Volksbrank Brawo und selbst Studenten in Braunschweig vor die Frage stellt: Wie geht es weiter und wie kann das ehemalige Horten-Gebäude genutzt werden? Die „Braunschweiger Zeitung“ hat mit einigen Akteuren gesprochen.

Kaufhof-Gebäude in Braunschweig: Wie geht's weiter?

Mitte Oktober gingen die Lichter bei Galeria Karstadt Kaufhof in Braunschweig aus. 46 Jahre, angefangen mit Horten, fanden ihr Ende. Jetzt ist von dem einstigen Kaufhaus-Gefühl nicht mehr viel zu spüren. Die Schriftzüge sind weg, die Verkaufsflächen leer. Sechs Etagen, auf denen aktuell nichts mehr passiert.

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Doch Fakt ist: Das soll nicht so bleiben. Wie die Volksbank Brawo gegenüber der „Braunschweiger Zeitung“ berichtet. Kaufhof habe seinerzeit eine günstige Miete gezahlt, da das Unternehmen die gesamte Fläche genutzt hatte. Der Preis lag unter zehn Euro pro Quadratmeter.

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Realistisch betrachtet sei es aber schwer, einen Nachmieter zu finden, der die gesamte Fläche von 25.000 Quadratmetern alleine nutzt. Auch deshalb überlegen Volksbank und selbst Studenten der Ostfalia, wie man die Fläche nutzen könnte.

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So könnte die Bank den Mietausfall kompensieren

Würde die Volksbank nun die marktüblichen Preise in der Innenstadt nehmen, so würde es sogar ausreichen, nur eine Etage zu vermieten, um den Mietausfall zu kompensieren. Gegenüber der Zeitung spricht die Bank bereits von „interessanten Mietinteressenten“. Um wen es sich handelt, da hüllt sich die Bank allerdings in Schweigen.

Studenten der Ostfalia haben übrigens noch ganz andere Ideen, was in das Gebäude einziehen könnte. Welche das sind und was Stadt und städtische Wirtschaftsförderung Braunschweig Zukunft planen, um die Innenstadt aufzuwerten, liest du auf www.braunschweiger-zeitung.de. (red)